Der Wissenschaftliche Beirat des BUND

Geballtes Wissen: Mehr als 1.000 Fachleute erarbeiten die fundierten Positionen des BUND – unentgeltlich und ehrenamtlich. Wie der BUND sind sie finanziell und politisch unabhängig und müssen keine falsche Rücksicht nehmen: Sie betrachten Umweltprobleme nicht isoliert, sondern in ihrem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang. Deswegen berücksichtigen sie die Leitbilder von nachhaltiger Entwicklung, Postwachstum und Suffizienz. Ihre Forderungen und Lösungsvorschläge sind interdisziplinär begründet und gut nachvollziehbar. Sie benennen auch die tieferliegenden Ursachen und schlagen Lösungen vor.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in 20 thematischen Bundesarbeitskreisen, BAK, organisiert. Die BAK-Sprecher*innen bilden gemeinsam mit dem Vorsitzenden und ein*e Vertreter*in der BUNDjugend den Wissenschaftlichen Beirat des BUND.

Der Beirat entwickelt die BUND-Positionen, berät Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsführung und arbeitet auch als Schlichtungsstelle in Fachfragen. Der Beirat ist also die fachliche Seele des BUND – mit einer einmaligen demokratischen Legitimation durch die Bundesdelegiertenversammlung, die die WB-Sprecher*in ebenso wie die Sprecher*innen der Arbeitskreise wählt. Genaueres finden Sie in unserer Satzung

Der Wissenschaftliche Beirat gibt drei Publikationsreihen heraus: Die „Position“ legt die Bewertung des Verbands zu einem Thema dar, begründen es wissenschaftlich und leiten fundierte und konkrete, umsetzbare Forderungen ab. Der „Hintergrund“ ergänzt die Position mit aktuellen Fakten und Beispielen. Der „Standpunkt“ dient der Positionierung und Präzisierung zu einem aktuellen Thema. Er dient dazu, die Debatte im Verband und in der Öffentlichkeit zu initiieren oder zu vertiefen .Außerdem veröffentlicht der Beirat regelmäßig Fachartikel in der „politischen ökologie – der Zeitschrift für Weiterdenker*innen und anderen Fachzeitschriften.

Vorsitz

Joachim Spangenberg  (Simone Neumann)

Joachim H. Spangenberg

  • seit 2020 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BUND und Mitglied des Bundesvorstands, 1996-2000 und 2018-2020 stellvertretender Vorsitzender
  • 2010-2019 Vorsitzender des AK Wirtschaft und Finanzen des BUND
  • 1990-2000 Vorsitzender des AK Internationale Umweltpolitik des BUND
  • 1990-1996 Gründungsvorsitzender von Friends of the Earth Europe
  • 1990-1993 Vorsitzender der WG Biotechnology des European Environmental Bureau EEB, damit Gentechnik-Sprecher der europäischen Umweltverbände
  • 1987-1991 Mitglied des BUND AK Gentechnik

Stellvertretender Vorsitzender

Markus Große Ophoff

 (Bild: privat)
  • Stellvertretender Vorsitzender
  • Sprecher Bundesarbeitskreis Umweltchemikalien und Toxikologie

Marvin Best

(Die Projektoren)
  • Stellvertretender Vorsitzender
  • Vertreter der BUNDjugend im Wissenschaftlichen Beirat

BUND-Positionspapiere

Alle Publikationen

Zeitschrift "Politische Ökologie"

Der BUND kooperiert seit langem mit dem oekom verlag in München, einem auf Nachhaltigkeit in Inhalten und Produktion ausgerichteten Buch- und Zeitschriftenverlag. Flaggschiff des Verlags ist die viermal im Jahr erscheinende Zeitschrift "politische ökologie", die jeweils ein Schwerpunktthema sowie weitere Fachartikel zu Nachhaltigkeitsfragen beinhaltet.

Jedes Jahr ist der Wissenschaftliche Beirat des BUND Mitherausgeber eines Schwerpunkts. Außerdem findet sich in jeder Ausgabe ein Artikel, in dem Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats Ergebnisse ihrer Bundesarbeitskreise oder unserer gemeinsamen Diskussion im Beirat vorstellen.

Hier finden Sie die aktuellsten Artikel des Wissenschaftlichen Beitrags in der Zeitschrift "politische ökologie": 

Weitere Mitglieder aus Arbeitskreisen und Kommissionen

Kommission Wissenschaftspolitik

2012 wurde die Kommission Wissenschaftspolitik im Wissenschaftlichen Beirat eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, das Wissenschaftssystem kritisch zu analysieren und sich für eine zukunftsfähige Entwicklung einzusetzen. Sie hat eine Querschnittsfunktion über alle Fachgebiete und Arbeitskreise des BUND hinweg.


 

Kontakt

Bei Fragen zum Wissenschaftlichen Beirat wenden Sie sich bitte an die Gremienorganisation

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