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Der BUND-Arbeitskreis Verkehr

Der Arbeitskreis Verkehr entwickelt Strategien für eine ökologische Mobilität. Er setzt sich mit innovativen Ideen und kreativen Aktionen für ein umweltgerechtes und menschenverträgliches Verkehrssystem ein.

Bundesweit mobil

Ob es darum geht, Fahrradwege auszuweiten, Bahnstrecken zu reaktivieren, Straßenbahnen neuzubauen, das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern oder Naturzerstörende neue Straßen und die Kanalisierung von Flüssen zu verhindern: Fast immer sind die Erfolge auf den persönlichen Einsatz von BUND-Aktiven, Bürgerinitiativen und Mitgliedern verbündeter Umweltverbände zurückzuführen, erkämpft im oft zähen Ringen mit Politik, staatlichen Verwaltungen und anderen Interessensgruppen.

Strategien und Kontakte

Koordiniert und vernetzt werden diese Aktivitäten auf Bundesebene vom Arbeitskreis Verkehr. Seine Mitglieder erarbeiten die verkehrspolitischen Strategien und Positionen des BUND und planen bundesweite Aktionen. Und sie bringen sich direkt in die Verkehrspolitik ein: durch persönliche Überzeugungsarbeit bei Bundes- und Landespolitikern, durch Kontakte zu den Medien, die Teilnahme an Diskussionsveranstaltungen und Anhörungen und durch gemeinsame Aktionen mit anderen Verbänden.

Der "Lohn" dafür: Persönlich dazu beizutragen, dass das Verkehrssystem zukunftsfähiger wird. Dass bei der Deutschen Bahn und öffentlichen Verkehrsunternehmen "Beförderungsfälle" zu Kunden werden. Und dass neue Ideen für eine umweltgerechte Mobilität Wirklichkeit werden. Dazu muss der Arbeitskreis (AK) oft dicke Bretter bohren. Doch die Mitstreiter motivieren sich gegenseitig und können Erfolge zusammen feiern.

Neues Leitbild

Derzeit erarbeitet der Arbeitskreis im Rahmen des BUND-Schwerpunktes Verkehr/Mobilität ein konkretes Leitbild für eine zukunftsfähige Mobilität. Es soll deutlich machen, wie sich eine ökologische Verkehrspolitik für den einzelnen Kunden darstellt. Nur wenn wir kundenbezogene Alternativen zur heutigen Automobilfixierung benennen und aufzeigen, wie sehr sich damit die Lebensqualität erhöht, wird unser Konzept für eine neue Form der Mobilität gesellschaftlich unterstützt. Unser Leitbild entsteht in einem breiten Dialog mit Politik, Wissenschaft, Bahnunternehmen und Mobilitätsdienstleistern. Alle Aktiven haben die Chance, ihre Ideen für die Gestaltung der mobilen Zukunft einzubringen.

"Intelligenz statt Beton"

Fehlplanungen und Versäumnisse prägen die Verkehrsinfrastrukturpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Obwohl das Verkehrsaufkommen im Güter- und Personenverkehr, also die Mobilität, seit über 20 Jahren nicht mehr zunimmt, werden immer mehr Straßen gebaut. Die unzähligen Groß- und Neubauprojekte führen aber nicht zu mehr Mobilität, sondern nur zu mehr Verkehr. Sie verhindern, dass genug Geld in den Erhalt der Infrastruktur fließt. Und sie bewirken eine massive Zunahme des Transitverkehrs durch ganz Deutschland. Der AK will eine Investitionspolitik durchsetzen, die klare Prioritäten für die Förderung umweltgerechter Mobilitätsangebote setzt – statt wie bisher vorwiegend den Straßenbau zu unterstützen, nach dem Motto "Intelligenz statt Beton"

Der AK bemüht sich außerdem um die Fortsetzung der ökologischen Finanzreform, um Gesetze für einen effektiven Lärmschutz und die Wiederherstellung lebendiger Flüsse und setzt sich gegen die Bahnprivatisierung ein. Wer daran mitarbeiten will, ist herzlich eingeladen.

Kontakt

Richard Mergner

Arbeitskreissprecher
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Tillmann Heuser

Stellvertretender Arbeitskreissprecher
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Werner Reh

Bundesgeschäftsstelle, Bereich Mobilität
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