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Acker, Garten, Park und Wald: Pestizide überall

Pestizide werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, wo Ernteerträge maximiert und Ausfälle vermieden werden sollen. Aber auch im Wald wird gespritzt, um anfällige Monokulturen vor Borkenkäfern und anderen Insekten zu schützen. Städte und Gemeinden halten mit dem Gift Wege krautfrei – und auch mancher Hobbygärtner seine Parzelle mit dem Allround-Pflanzenkiller Roundup.

In Land- und Forstwirtschaft werden Pestizide vor allem aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt. Der Pestizideinsatz in Kommunen und im privaten Garten hat ein etwas anderes zentrales Motiv: Hier geht es meist um ästhetisch motivierte Anliegen wie unkrautfreie Beete, Wege und Straßen. Allerdings spielen auch hier ökonomische Erwägungen hinein, denn befestigte Wege und Straßen können durch Wildpflanzen tatsächlich beschädigt werden.

Was sind Pestizide?

Als Pestizide werden viele unterschiedliche chemisch-synthetische Stoffe und Stoffkombinationen bezeichnet, die giftig auf im jeweiligen Anwendungsbereich unerwünschte Organismen (Tiere oder Pflanzen) wirken. Der Begriff "Pestizide" stammt vom englischen Wort "pests" (Schädlinge).
Man kann die Pestizide nach Einsatzzweck unterteilen:

  • in sogenannte "Pflanzenschutzmittel" im Agrar-, Forst- und Gartenbereich einerseits
  • und Biozide zur Bekämpfung unerwünschter Lebewesen im Haushalt, beispielsweise das Giftarsenal der Kammerjäger.
  • Außerdem werden die Gifte nach "Ziel-Organismen" eingeteilt. So gibt es etwa Insektizide (gegen Insekten), Herbizide (gegen Pflanzen), Fungizide (gegen Pilze) und weitere.

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