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Klimaschutz im Verkehr – ohne Verhaltensänderung kein Erfolg zu erwarten

Um die Klimakatastrophe zu verhindern, müssen die Weichen jetzt gestellt werden. Unabdingbar dafür ist es, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase deutlich zu reduzieren. Vor allem im Verkehr muss dringend gehandelt werden: Denn anders als in allen anderen Sektoren sind hier die Treibhausgasemissionen nicht nur nicht gesunken, sondern zuletzt sogar wieder über das Ausgangsniveau von 1990 gestiegen. Die notwendigen Einsparungen können nur erzielt werden, wenn wir alle unser Verhalten deutlich ändern.

Flug- und Autoverkehr; Foto: Andreas Weber / iStock.com Ein echter Klimaschutzplan muss die CO2-Emmissionen durch den Flug- und Autoverkehr drastisch reduzieren.  (Andreas Weber / iStock.com)

40 bis 42 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 im Vergleich zu 1990. Das ist das offizielle Ziel der Bundesregierung, das so im Klimaschutzplan 2050 verankert ist. Dieses Ziel entspricht einer Reduktion der Emissionen auf rund 95 Millionen Tonnen jährlich. Zum Vergleich: 2014 lagen sie noch bei 160 Millionen Tonnen. Ähnliche Ziele schreibt auch die Europäische Union für die Bereiche vor, die (wie der Verkehr) nicht im Emissionshandelssystem erfasst werden.     

Um die Minderungsziele zu erreichen, benötigen wir klare rechtliche Vorgaben, die dann auch im vorgegebenen Rahmen umgesetzt werden müssen. Mit der seit Herbst 2018 bestehenden "Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität" (NPM) hat die Bundesregierung die Ankündigung einer Verkehrskommission aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Der BUND ist Teil der NPM-Arbeitsgruppe zum Klimaschutz.

Die im Verkehr notwendigen Klimaschutz-Maßnahmen sind nicht neu, sondern werden teilweise bereits seit vielen Jahren von Umweltschützer*innen gefordert. Es wird nicht reichen, nur Effizienzverbesserungen oder die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren in den Blick zu nehmen. Wir benötigen eine Mobilitätswende, die neben dem Klimaschutz auch Verbesserungen in den Bereichen Lärm, Luftqualität und Flächenverbrauch bringt.

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Jens Hilgenberg

Jens Hilgenberg

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