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Mit dem Rad umwelt- und gesundheitsbewusst mobil in der Stadt

Kein anderes Verkehrsmittel, von den eigenen Füßen einmal abgesehen, hat eine so gute Umweltbilanz wie das Fahrrad. Es produziert keine Schadstoffe, keinen Lärm, braucht wenig Platz und ist gut für Gesundheit und Fitness. Obendrein schont das Radfahren die privaten und öffentlichen Finanzen. Gute Gründe, den Radverkehr entschieden zu fördern.

Mobil mit dem Rad. Foto: Alejandro Lopez / CC0 1.0 / unsplash.com Der Radverkehr ist ein zentraler Teil einer zukunftsfähigen Mobilität.  (Alejandro Lopez / CC0 1.0 )

Rund zwölf Prozent aller Verkehrs­teil­neh­mer*innen sind bereits Radfahrer. Vielen anderen gilt das Radfahren in der Stadt aber als zu gefährlich. Stark frequen­tierte Straßen, Bau­stellen, Falschparker und die ständige Sorge vor rechts abbiegenden Autos sind alltägliche Probleme.

Radverkehr fördern

Für den BUND ist der Radverkehr zentraler Teil einer zukunftsfähigen Mobilität. Auf vielen Ebenen wird daran gearbeitet, die Bedingungen für Radfahrer*innen zu verbessern und ein breiteres Bewusstsein für das Fahrrad als Verkehrsmittel zu kreieren.

Eine effektive Radverkehrspolitik kommt nicht ohne Kommunikation und Öffentlichkeits­arbeit aus. In Deutschland werden jährlich Milliarden Euro ausgegeben für Auto­werbung. Das prägt natürlich das Verhalten der Menschen. Wollen wir mehr Leute auf das Fahrrad bringen, müssen wir auch für den Radverkehr werben. Im Radverkehr sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Aktionen, Kampagnen und Öffentlichkeits­maßnahmen gestartet worden.

Eine fahrradfreundliche Infrastruktur braucht eine angemessene Planung

Entscheidend dafür, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, ist, dass dem Radverkehr auch in der Planung mehr Raum gegeben wird. Das fängt an bei den Haushaltsmitteln, die für den Radverkehr ausgegeben werden, muss aber auch auf der Straße ankommen. Das Rad braucht einen angemessenen Platz auf der Straße.

Der BUND fordert:

  • Ein dichtes Netz gut und sicher zu radelnder Strecken schaffen.
  • Die Sicherheit an Kreuzungen erhöhen.
  • Innerstädtische Tempolimits setzen und ihre Einhaltung kontrollieren.
  • Busspuren von Autos und Lkws freihalten (Taxen und Rettungsfahrzeuge ausgenommen).
  • Geeignete Nebenstraßen mit hohem Radverkehrsaufkommen in Fahrradstraßen umwandeln.
  • Parkmöglichkeiten für Fahrräder schaffen.

Nationaler Radverkehrsplan

Der Nationale Radverkehrsplan ist das zentrale Instrument zur Planung und Förderung für den Radverkehr in Deutschland. Der BUND arbeitet zusammen mit anderen Umweltverbänden maßgeblich an seiner Gestaltung mit.

Das Klima kippt! Handelt!

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Saubere Luft statt stinkende Schadstoffe Weil Fahrradfahren gut für Gesundheit und Umwelt ist, entsteht dabei ein gesellschaftlicher Nutzen: 23 Cent / Kilometer. Pro Kilometer mit dem Auto entstehen hingegen Kosten (85 Cent).  (Judith Keller)

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