Mobil in der Stadt auch ohne Auto: eine Straßenbahn, Fahrradfahrer und Fußgänger in Berlin.
(M. Schlegel
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BUND)
Ballungsgebiete müssen beim Klima- und Gesundheitsschutz deshalb besonders aktiv sein. Gleichzeitig sind sie auch die "Hotspots" mit dem größten Veränderungspotenzial. Nachhaltiger Verkehr in Städten ist dabei nicht nur besser für unsere Gesundheit und unser Klima: Er hat auch maßgeblichen Anteil daran, ob wir eine Stadt als lebenswert ansehen.
Der BUND engagiert sich bundesweit für eine nachhaltige städtische Verkehrspolitik. Gerade in Städten ist eine wesentlich häufigere Nutzung der emissionsärmeren Alternativen möglich, sei es zu Fuß gehen, Radfahren oder Bus- und Bahnfahren.
Autos sollten das zukünftige städtische Straßenbild nicht mehr beherrschen
Für eine nachhaltige städtische Mobilität sind eine Vielzahl Veränderungen nötig: Die Vorherrschaft von Autos im Straßenbild ist durch ihre Schadstoff- und Lärmemissionen sowie ihrem Energie- und Platzverbrauch extrem umweltschädlich und muss aufgelöst werden. An ihre Stelle sollten, wo möglich, öffentlicher Nahverkehr, Fuß- und Fahrradverkehr treten.
Es gibt eine Vielzahl an Maßnahmen, um den Verkehr nachhaltiger zu machen. Sie alle setzen an unterschiedlichen Punkten an – ob nun Programme zur Ausrüstung von Fahrzeugen durch Filtersysteme oder gezieltes Parkraummanagement. Ansätze wie die sogenannte "City-Maut" gehören in diese Liste der Maßnahmen genauso wie Umweltzonen, die gerade in Deutschland in den vergangenen Jahren in vielen größeren Städten eingeführt worden sind. Natürlich gehört auch die gezielte Förderung von Rad- und Fußverkehr dazu, ebenso Kommunikationsmaßnahmen und ein gutes öffentliches Nahverkehrsnetz.
Sichere Fußwege in Städten braucht es für alle Generationen.
(BUND)
Der BUND fordert:
Nachhaltig, klimafreundlich und vernetzt: Der Stadtverkehr von morgen.
- Integrierte Mobilitätsplanung durch Rekommunalisierung ermöglichen.
- Kostengerechte Bewirtschaftung und Reduzierung des Parkraums.
- Bereitstellung umfassender Rad- und Fußverkehrsnetze in allen Städten.
- Die ÖPNV-Offensive ausfinanzieren.
- Digital vernetzte Mobilität und neue Mobilitätsdienstleistungen.
So setzen Sie sich für die Mobilitätswende ein
Mit Ihrer Spende machen Sie sich für eine klimafreundliche und gerechte Mobilität stark. Beispiele, wie Ihre Spende hilft:
- Mit 25 Euro fördern Sie die Aufklärung über schädliche Bauvorhaben, indem Sie die Erstellung von Infomaterialien und die Durchführung von Kampagnen ermöglichen.
- Mit 50 Euro stärken Sie unsere politische Arbeit für eine klimafreundliche Mobilitätswende, indem Sie das Entwickeln von Alternativkonzepten und Studien unterstützen.
- Mit 100 Euro leisten Sie einen Beitrag zu Klagen gegen klimaschädliche Bauprojekte, indem Sie juristische Gutachten sowie Anwalts- und Gerichtskosten finanzieren.