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Besonders schutzbedürftig vor Elektrosmog: Kinder und Jugendliche

Immer mehr unterschiedliche elektronische Geräte wie Fernseher, Radiowecker, PCs, Computerspiele auf WLAN- oder Bluetooth-Basis, halten Einzug in Kinder- und Jugendzimmer.

Baby mit Smartphone. Foto: © Patryk Kosmider - Fotolia.com Kinder und Jugendliche reagieren besonders sensibel auf Elektrosmog.  (Patryk Kosmider / Fotolia.com)

Die NutzerInnen werden immer jünger: WLAN-Net­ze werden in Schulen aufgebaut, um am vermeintlichen Puls der Zeit zu sein. Draht­lose Babyphone und Spielzeuge gibt es schon für die Allerkleinsten.

Eltern gehen von der falschen Annahme aus, dass gesetzlich festgelegte Grenzwerte für elektromagnetische Felder ausreichend Schutz vor Gesundheitsstörungen bieten. Die Werbung zeigt glückliche Familien und suggeriert, dass die Nutzung von Babyphones, Smartphones, Schnurlostelefonen (DECT), mobilen Internetsticks, funkbasierten Stereoanlagen und ähnlichen Geräten völlig sicher und harmlos sei.

Der BUND will dagegen auf die besonderen Risiken für Kinder und andere empfindliche Gruppen aufmerksam machen und über Vorsorgemöglichkeiten informieren. Entstehendes menschliches Leben, Kinder und Jugendliche reagieren besonders sensibel auf Elektrosmog, weil während der Entwicklungsphase von Organen Schäden besonders gravierend sind und häufiger nicht umkehrbare Folgen haben können. Körpereigene Schutzfunktionen und Barrieren sind noch nicht vollständig ausgebildet. Ungeklärte Risiken dürfen nicht zu ihren Lasten gehen. Sie benötigen den besonderen Schutz des Gesetzgebers.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit neuen Techniken durch zuständige Stellen, PädagogInnen, Eltern und Kinder ist dringend notwendig, um unsere Kinder jetzt und in Zukunft vor Schaden zu bewahren. Der BUND gibt Hilfestellungen, welche Möglichkeiten es gibt, insbesondere Kinder und Jugendliche weitgehend vor den Risiken der elektromagnetischen Strahlung zu schützen.

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