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Rückblick: Verbändedemo zur IAA in Frankfurt

16. September 2019 | Mobilität, Klimawandel

25.000 Menschen protestierten am 14.9. in Frankfurt am Main für wirksamen Klimaschutz und die Verkehrswende.

Der BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg heizt der Menge auf der IAA-Demo per Megafon ein.  (Niko Martin / BUND)

Unter dem Motto "#aussteigen – Verkehrswende jetzt!" waren rund 7.000 Menschen bei der Fußdemo und 18.000 bei der Fahrrad-Sternfahrt auf den Beinen. Vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) forderten die Demonstrierenden eine Verkehrswende, die die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherstellt.

Zu den Protesten hatte das Bündnis #aussteigen aufgerufen, in dem sich der BUND gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), Campact, Deutscher Umwelthilfe, Greenpeace, den Naturfreunden Deutschlands und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) für den Protest zusammengeschlossen hatten.  

"Die Zeit für protzige Spritschlucker und immer größere SUVs ist vorbei. Heute haben sich Zehntausende Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad die Stadt von der Autoindustrie zurückerobert", hieß es aus dem #aussteigen-Bündnis. "Dieser eindrucksvolle Protest zeigt, dass viele Menschen die klimafreundliche Verkehrswende fordern – und zwar jetzt!"

Die Routen der Fahrradsternfahrt führten teilweise über die Autobahnen A648 und die A661, die dafür gesperrt wurden. Auf der letzten Etappe schloss sich ein "Kidical Ride" an, bei dem zahlreiche Familien mit Kindern einen eigenen Fahrrad-Block bildeten. Bei der Abschlusskundgebung vor der IAA-Messe forderte das Demo-Bündnis u.a. Vorrang für den Fuß- und Radverkehr und den massiven Ausbau von Bus und Bahn.  

Der Protest richtet sich sowohl an die Autoindustrie als auch an die Politik. Am 20. September will das Klimakabinett der Bundesregierung sein Maßnahmenpaket für den Klimaschutz vorlegen. Dem Verkehr kommt dabei eine besondere Rolle zu. Denn einzig im Verkehrssektor sind die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in den vergangenen 30 Jahren nicht gesunken.

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