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Klimakonferenz COP23 in Bonn

Die Klimakonferenz in Bonn ist vorüber. Neben viel Schatten gab es auch ein bisschen Licht für den Klimaschutz.

Logo der UN-Klimakonferenz in Bonn 2017 (COP23)

Der BUND zieht ein gemischtes Fazit der Bonner Verhandlungsergebnisse: Eine "Konferenz der Trippelschritte beim Klimaschutz" nannte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger die COP23. Der BUND kritisiert, dass die beschlossenen Regeln für die Überprüfung der nationalen Klimaschutzpläne sehr schwammig formuliert sind. Deshalb sollten sich Vorreiterstaaten dazu bekennen, noch vor der nächsten Klimakonferenz in Katowice ihre schwachen Klimaschutzpläne nachzubessern. Auch Deutschland läuft Gefahr, ohne entschiedene Maßnahmen zu den Schmuddelkindern zu gehören und muss deshalb aus der Kohleverstromung aussteigen, fordert der BUND.

Ein Misserfolg der COP23 ist zudem, dass es noch immer keinen Fonds für die Bewältigung der milliardenschweren Zerstörungen durch Stürme, Dürren und andere Folgen der Erderhitzung gibt. Die ärmeren Staaten, die vom Klimawandel betroffen sind, stehen bei der Bewältigung der Schäden alleine. Die Hoffnung, dass unter der Präsidentschaft eines Inselstaates mehr für die betroffenen Länder erreicht wird, wurde enttäuscht.

Als Erfolg bewertet der BUND, dass es den Entwicklungsländern gelungen ist, die Industrieländer auf die Einhaltung ihrer Versprechen für mehr Klimaschutz in den nächsten drei Jahren zu verpflichten. Die Industriestaaten haben in Bonn zugesichert, ihre Klimaschutzzusagen bis 2020 zu erfüllen und dies auch überprüfen zu lassen.

Aktionen rund um die COP23

Der BUND hat am 4. November unter dem Motto "Klima schützen – Kohle stoppen" demonstriert – 25.000 Menschen gingen in Bonn auf die Straßen, um sich gegen Kohlekraft und für mehr Klimaschutz einzusetzen. Einen Tag zuvor trafen sich BUND-Aktive vor dem Kohlekraftwerk Neurath, um ein Zeichen für den Kohleausstieg zu setzen.

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Ann-Kathrin Schneider

Ann-Kathrin Schneider

Leiterin Internationale Klimapolitik
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