Kraftwerke stoßen Emissionen aus.

Klimaschutz statt CO2-Endlager!

Viele Millionen Tonnen Klimaabgase aus der Industrie sollen künftig in Böden und Meeren gelagert werden. Diese Technik bezeichnet man als Carbon Capture and Storage (CCS). Dabei wird es höchste Zeit, dass die Industrie ihre Emissionen reduziert, statt sie in Gesteinsschichten an Land und in Meeresböden abzuleiten.

Was ist CCS?

Tanker mit Flüssiggas Ein Frachtschiff mit Flüssiggas-Tanks.  (IgorSPb / iStock.com)

Bei der CCS-Technik (Carbon Capture and Storage) soll CO2 aus Industrieabgasen mit hohem Energieaufwand in einem chemischen Verfahren ausgewaschen (= Carbon Capture) werden. Dieses wird dann durch Pipelines oder per Schiff transportiert und unter dem Boden der Nordsee oder an Land mit hohem Druck in den Boden gepumpt. So sollen die klimaschädlichen Gase in CO2-Endlagern auf Jahrtausende von der Atmosphäre isoliert bleiben (= Storage). Die Öl- und Gasindustrie setzt die Technik seit einem halben Jahrhundert ein. Dabei wird CO2, das bei der Erdgasaufbereitung anfällt, genutzt und damit mehr und länger Erdöl aus den Lagerstätten zu pressen. 

CCS ist Scheinlösung

Industrie und Energiewirtschaft müssen aus Kohle, Öl und Gas aussteigen. Doch die fossilbasierte Industrie will uns jetzt eine Scheinlösung verkaufen: CCS. Kraftwerke und Industrie dürften dann weiter Erdöl und Erdgas verbrennen. Das Ziel: mehr Profite mit Öl und Gas.

CCS keine Lösung für Klimakrise

Selbst wenn CCS funktionieren würde wie die Industrie verspricht, könnten nur winzige Mengen an Kohlendioxid in den Untergrund verpresst werden. Laut Weltklimarat entsprechen die von Öl- und Gaskonzernen weltweit angekündigten Projekte für CO2-Deponien lediglich einigen Hunderstel (2,4 Prozent) der globalen Emissionen im Jahr 2030. Das ist keine Lösung für die Unmengen an fossilen Treibhausgasen, die durch fortwährende Verbrennung in die Atmosphäre entlassen werden und diese aufheizen. Der einzig sichere Weg, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ist es, das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas zu beenden.

Wie glaubwürdig ist CCS?

CCS Projekte sind teuer, störanfällig und ungenügend erprobt. Die meisten werden abgesagt oder verschoben und CCS bleibt ein leeres Versprechen der Gasindustrie. Dennoch sollen CCS-Anlagen und Infrastruktur mit Milliarden Euro Steuergeldern gefördert werden. Die meisten CCS Projekte werden abgesagt oder verschoben. In den Industrieanwendungen, die in Deutschland diskutiert werden (wie beispielsweise bei Zement, Müllverbrennungsanlagen oder Biomassekraftwerken) ist die Technik nie über Demonstrationsanlagen und Pilotprojekte hinaus gekommen. Es gibt weltweit kein einziges kommerziell betriebenes Gaskraftwerk mit CCS. Die tatsächliche Klimawirkung eines CCS-Projektes oder der CO2-Leitungsnetze muss laut CCS Gesetz auch gar nicht nachgewiesen werden.

CCS verursacht zusätzliche Emissionen

Selbst im hypothetischen Fall, dass CCS wie von der Gasindustrie versprochen, funktionieren würde, verursacht CCS zusätzliche Treibhausgas-Emissionen, die oft ausgeblendet werden. Aus technischen Gründen kann nie das gesamte CO2 aus dem Abgasstrom abgeschieden werden. Oft entweicht sogar der größere Teil des entstehenden CO2 weiter in die Atmosphäre, trotz CCS. Industrien, die CCS anwenden wollen, machen das, um weiter Erdgas einsetzen zu können. Aber CCS kann die gefährlichen Methanemissionen, die bei der Produktion und dem Transport dieses Erdgases entstehen, gar nicht erfassen. Methan ist 80 mal klimaschädlicher als CO2 und für 30 Prozent der Erderwärmung verantwortlich. Die CCS-Technik verbraucht außerdem extrem viel zusätzliche Energie, was den vermeintlichen Klimaschutzeffekt durch Endlagerung wieder zurücknimmt. Denn da nicht genug Energie aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht, muss dieser zusätzliche Verbrauch im Netz fossil gedeckt werden. 

Wie verlängert CCS die Abhängigkeit von Öl und Gas?

Erde umklammert von Rohren CCS schafft ein fossiles Lock-In.  (Bild: BUND/die projektoren)

Der Bundestag hat mit der Novelle des CCS-Gesetzes den Einsatz von CCS in Deutschland erlaubt. Auch hohe Subventionen für Industrieanlagen werden in Aussicht gestellt. Das schafft für die Industrie Anreize, in CCS-Infrastruktur zu investieren. Die Investitionen müssen sich langfristig lohnen. Damit wird die Nutzung von fossilen Brennstoffen und CCS über Jahrzehnte festgelegt. Dieses Phänomen nennt man auch “fossilen Lock-In”. Mit dem CCS Gesetz und den angekündigten hohen Subventionen können Industrie oder Kommunen darauf verzichten, in echte Klimalösungen zu investieren. Der notwendige Umbau, wie die Elektrifizierung industrieller Produktion oder die verbrennungsfreie kommunale Wärmewende fällt dann aus. Auch die lokale Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien (= grüner Wasserstoff) wird damit ausgebremst. So gefährdet CCS die Energiewende.

Massive Subventionen für Verschmutzer

In den vergangenen zehn Jahren sind 3,6 Milliarden Euro Fördergelder der EU in CCS-Projekte geflossen – ergebnislos, wie der EU Rechnungshof feststellte. Dennoch haben EU und Bundesregierung Fördergelder und staatliche Risikoabsicherungen für CCS-Anlagen und Infrastruktur in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt. Die Bundesländer müssen laut CCS-Förderrichtlinie 30 Prozent der Subventionen an Unternehmen übernehmen. So kommen auf Länder und Kommunen enorme Planungskosten zu. Weitere Kosten entstehen beispielsweise für die Nachrüstung von Feuerwehren und Rettungskräften. Denn mit CCS entsteht eine neue Gefahrenlage durch CO2-Leitungen und -Deponien. Wie beim Atommüll sind langfristige und nicht kalkulierbare Kosten durch die CO2-Endlager zu erwarten. Die Kosten für die Überwachung und die Behebung möglicher Schäden gehen nach einer Frist an den Staat über. Die Bundesregierung hat es bisher versäumt, diese Kosten und Risiken offen zu legen. Diese Gelder fehlen für die echten Klimalösungen.

Risiken durch CCS

Die Endlager müssten für Jahrtausende dicht sein und das CO2 von der Atmosphäre isolieren. Die Deckschichten der Gasfelder sind jedoch durch die Gasförderung durchlöchert. Dabei sind Risse entstanden. Bereits heute entweicht an dreiviertel der aufgegebenen Bohrlöcher Methan. Durch die Verpressung können neue Risse im Gestein entstehen oder sogar Erdbeben oder Hebungen und Senkungen des Geländes ausgelöst werden.

CO2-Deponien sind nicht sicher dicht

CO2-Endlager sind nicht sicher dicht. Schon durch die Injektion von CO2 kann vorhandenes Methan aus den Gesteinsporen verdrängt werden und Klimaschäden verursachen. Die Erfahrungen mit wenigen, kleinen Deponien zeigen: es ist nicht vorhersehbar, wohin das CO2 wandert. Das klimaschädliche Gas kann an alten oder aktiven Bohrlöchern, zum Beispiel an Korrosionsstellen oder durch Risse im Gestein entweichen. So können von einigen Tonnen CO2 pro Tag bis zu mehreren Tausend Tonnen täglich in die Atmosphäre gelangen. Damit kann über die Zeit ein vermeintlicher Klimaschutzeffekt zunichte gemacht werden. Leckagen sind schwer oder gar nicht zu verschließen. 

CCS verursacht zusätzliche Emissionen

CCS verursacht zusätzliche Treibhausgas-Emissionen, die bei der Betrachtung oft ausgeblendet werden. Aus technischen Gründen kann nie das gesamte CO2 aus dem Abgasstrom abgeschieden werden. Ein Teil des CO2 entweicht also trotz CCS immer in die Atmosphäre. Die CCS-Technik verbraucht außerdem extrem viel zusätzliche Energie, Und schließlich wird mit CCS der fortgesetzte Einsatz von Erdgas und Erdöl legitimiert. Bei Förderung und Transport dieses Erdgases entstehen hohe Mengen an Emissionen des besonders schädlichen Treibhausgases Methan. Die Öl- und Gaskonzerne lassen es aus wirtschaftlichen Gründen in die Atmosphäre entweichen.

CO2-Endlager sind eine Bürde für kommende Generationen

CO2-Endlager an Land oder im Meeresboden sind mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Mit den CO2-Deponien entsteht eine Endlager-Infrastruktur, die über Jahrhunderte überwacht werden müsste. Die Industrie will die Verantwortung dafür nicht übernehmen. Die Folgekosten für die kontinuierliche Überwachung der Endlager und die Behebung möglicher Schäden gehen nach einer Frist an den Staat über. Die Bundesregierung hat es bisher versäumt diese Folgekosten, Risiken und Gefahren der Entscheidung für eine CCS-Wirtschaft offen zu legen.

CCS löst Klimakrise nicht: Erklärvideo anschauen

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Hohe Umweltrisiken durch CCS

Nordsee Hartgrund CO2 in Meeresböden zu pressen ist ein massiver Eingriff in die Natur.  (Bild: Wolf Wichmann)

Mit dem geplanten Ausbau von CO2-Pipelines und würden Küsten und die Nordsee erhebliche industrialisiert durch Pipelines, Terminals, Zwischenspeicher, Schiffsverkehr und Unterwasserlärm. Der Einsatz von Schallkanonen zur Untersuchung und dauerhaften Überwachung der CO2-Deponien ist eine enorme Belastung für das Ökosystem der Nordsee. Viele Meereslebewesen, wie die streng geschützten Schweinswale, können dadurch getötet oder vertrieben werden. Am Meeresboden versauert durch direkte Entweichungen (Leckagen) von CO2 das Wasser, was z.B. Muscheltiere und Korallen tötet und marine Lebensräume und Ökosysteme schädigt. 

CCS: Risiko für sauberes Trinkwasser

Millionen Tonnen CO2 mit Beimischungen aus dem Industrieabgas in Meeresböden oder tiefe Gesteinsschichten an Land zu pressen, ist ein massiver Eingriff in die Natur. Das mit hohem Druck verpresste CO2 verdrängt salziges Porenwasser im Gestein. Durch die Ausbreitung des Drucks kann in einem Umkreis bis zu 100 Kilometer das Grundwasser versalzen oder mit Schwermetallen kontaminiert werden. So kann es für die Trinkwassergewinnung und Landwirtschaft unbrauchbar werden. Auch die Böden können geschädigt werden. 

CCS: Chemikalien, Luftverschmutzung und Wasserverbrauch

Der Energie- und Flächenverbrauch durch CO2-Abscheideanlagen oder für die Leitungsnetze und ihre Anlagen ist groß. Ein Zementwerk z.B. müsste seine Fläche verdoppeln, seinen Stromverbrauch vervierfachen. Bei der Abscheidung von CO2 entstehen umweltschädliche Chemikalien und eine erhöhte Luftverschmutzung. Wenn Industrieanlagen mit CCS nachgerüstet werden, verbrauchen sie deutlich mehr Frischwasser für den Betrieb, eine weitere Belastung für viele Kommunen. 

CO2 Leitungen sind gefährlich

Mit dem Ausbau von CO2-Leitungsnetzen besteht das Risiko von Unfällen. 2020 verursachte in den USA ein Erdrutsch einen Rohrbruch in einer unterirdischen CO2-Pipeline. 45 Menschen aus der einen Kilometer entfernt liegenden Ortschaft Satartia mussten wegen Erstickungssymptomen im Krankenhaus behandelt werden.

Was plant die Politik?

Deutschlandkarte mit Planungen von CCS Leitungen und Deponien Planungen für CO2 Leitungsnetze und Deponien in Deutschland.  (Karte: BUND)

Bundestag und Bundesrat haben im November 2025 für den Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gestimmt. Mit dem Gesetzentwurf wird das CCS-Gesetz umfassend geändert. Die Öl- und Gasindustrie dürfte CO2-Deponien in Nord- und Ostsee und perspektivisch auch an Land in den Bundesländern errichten. Pufferzonen in Meeresschutzgebieten würden wegfallen, sobald der Bedarf an CO2-Deponien steigt. Das Gesetz  privilegiert die Errichtung und Genehmigung flächendeckender kommerzieller Kohlenstoffdioxid-Leitungsnetze “im überragenden öffentlichen Interesse“. In die CO2-Netze dürften Abgase aus Gaskraftwerken, Raffinerien und allen Industriesektoren eingespeist werden. Der Transit von Abgasen aus Nachbarländern, auch aus der Kohleverstromung, ist erlaubt. 

Naturschutz, Beteiligungs- und Klagerechte werden beschnitten

Mit dem beschlossenen CCS-Gesetz sollen der gesetzliche Umweltschutz in Planung- und Genehmigungsverfahren weiter entkernt werden. Das, obwohl das Risikopotenzial bei allen Teilen der CCS-Technik hoch ist. Klagen haben keine aufschiebende Wirkung mehr. Für Eilanträge gelten verkürzte Fristen und ein vorzeitiger Baubeginn ist möglich. So werden Enteignungen für den Pipelinebau erleichtert. Grundstückseigentümer*innen haben CO2-Leitungen so wie Hochspannungsleitungen zu dulden. Die vermeintliche Klimaschutzwirkung von CCS wird vom Gesetzgeber behauptet. Andere Belange, wie beispielsweise der Trinkwasserschutz oder Naturschutz, würden so schlechter gestellt.

CCS: BUND protestiert

BUND Menschen stehen vor Bundesrat und demonstrieren. BUND-Protest-Aktion gegen die Novelle des CCS-Gesetzes.  (Bild: BUND/Anne Barth)

Viele BUND-Landesverbände engagieren sich gegen den CCS-Ausbau vor ihrer Haustür. Sie demonstrieren, schreiben Bundestagsabgeordnete an und suchen das Gespräch mit Politiker*innen auf Landesebene. Der BUND hat gemeinsam mit 100 Organisationen, Gemeinden und Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet hatten gegen dieses Gesetz einen Offenen Brief an den Bundestag und Bundesrat geschrieben: Gemeinsam gegen den fossilen Irrweg (pdf).

In diesem Video wird erklärt, wie die fossile Industrie für CCS wirbt:  

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Was sind die Alternativen zu CCS?

Wir wissen wie die Klimakrise zu stoppen ist: Mit einem konsequenten Ausstieg aus fossilen Energien und dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Im Industriesektor muss die Politik die Verringerung des Energie-, Rohstoff- und Naturverbrauchs erreichen, indem sie Grenzen setzt und echte Alternativen fördert. Mit wirklich emissionsfreien Baustoffen, Recycling, Materialeffizienz und einer suffizienten Bau- und Verkehrsinfrastrukturpolitik lassen sich beispielsweise technisch unvermeidliche Emissionen aus der Zementproduktion auf ein Minimum reduzieren.  Das hat viele weitere positive Wirkungen: es entsteht weniger giftiger Baumüll und es würden weniger Flächen versiegelt und Naturräume zerstört.

Echte Kreislaufwirtschaft

Die Chemieindustrie ist der größte Verbraucher von Öl und Gas. 20 Prozent davon werden alleine für die Produktion von Plastikverpackungen verbraucht. Statt die Plastikflut mit CCS zu subventionieren muss Plastik wo immer es geht vermieden werden. Mit dem Versprechen, CCS könne Müllverbrennungsanlagen emissionsfrei machen, will diese Branche wachsen. Mit ihr würden auch die Müllmengen wachsen. Stattdessen können Kommunen mit viel weniger Kosten in Mehrweg und in modernste Recyclinganlagen investieren. Müllmengen lassen sich beispielsweise auch über eine bessere Getrennterfassung der Wertstoffe und mechanisches Sortieren stark reduzieren – diese großen Potentiale für den Ressourcen- und Klimaschutz werden noch nicht genutzt.

Der BUND fordert

  • Keine Subventionen für CCS und fossilen Wasserstoff mit CCS („blauer Wasserstoff“).
  • Keine Lizenzen und keine gesellschaftliche Haftung für CO2 Endlager.
  • Der Meeresschutz darf nicht beschnitten werden.
  • Keine Exportgenehmigungen für CCS auf See.
  • Deutschland muss international gegen die Ausweitung der Gas- und Ölproduktion in der Arktis und überall Position beziehen.
  • Ausstiegsplan aus allen fossilen Energieträgern und umfassendes Maßnahmenpaket für einen dekarbonisierten Industriesektor und echte Kreislaufwirtschaft.
  • Verbindliche Energiesparziele auch für Industrie. Kein CCS solange Fossile genutzt werden.
  • Natürliche CO2-Reduzierer wie Moore, Wälder und Grünland regenerieren und ökologisch nutzen.

BUND-Stellungnahmen zu CCS

BUND Webinar-Reihe zum Thema "CCS und technische Negativemissionen – Der Klimaleugnung neue Kleider?"

  • Das erste Webinar zum Thema "Der BECCS-Bluff: Holz verbrennen, Müll verbrennen – plötzlich wieder nachhaltig mit CCS?" können Sie hier anschauen
  • Das zweite Webinar zum Thema "Wie Müllverbrennung mit CCS grün gewaschen werden soll und die Kreislaufwirtschaft und Wärmewende gefährdet" können Sie hier anschauen.

Gutachten zu CCS

Der BUND hat in den Jahren 2010 und 2011 Studien zu CCS in Deutschland beauftragt. Darin sind wichtige Grundlagen zusammengetragen und kritisch bewertet worden. Diese Studien wurden vielfach verwendet und haben nach wie vor Gültigkeit. 

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