Stohhalme Foto: rkit/Pixabay.com

Alles zum Thema Plastik

Plastik enthält Schadstoffe, müllt unsere Umwelt zu und frisst bei der Herstellung Unmengen fossiler Energie. Deswegen muss die Plastikflut endlich gestoppt werden.

 

Der BUND fordert

  • Die Produktion, der Konsum und die Emission aller synthetischen Kunststoffe muss konsequent reduziert werden.
  • Wer Kunststoff-Produkte oder -Verpackungen herstellt oder in Verkehr bringt, ist nach dem Verursacherprinzip für alle Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschäden verantwortlich, die das Produkt verursacht.
  • Die Gefahren von Kunststoffen und ihren Inhaltsstoffen für Mensch, Umwelt und Klima müssen Verbraucher*innen transparent und entlang des gesamten Lebenszyklus klar vermittelt werden.
  • Die Bundesregierung muss sich umgehend für ein internationales, verbindliches Abkommen zur Lösung der Kunststoff-Problematik einsetzen.
  • Die Herstellung und Vermarktung von Einwegprodukten muss umgehend drastisch reduziert werden.
  • Gesetzliche Vorgaben müssen die Langlebigkeit, Wiederverwendung, Reparaturfähigkeit und die Recyclingfähigkeit für alle Produktkategorien gewährleisten.
  • Die Verwendung von gesundheits-, umwelt- und klimagefährdenden Stoffen bei der Verarbeitung von Grundstoffen zu Verpackungen und Produkten muss umgehend verboten werden.
  • Mikroplastik muss in Produkten verboten werden, wenn es bei ihrer Anwendung oder Funktion offen in die Umwelt gelangt.
  • Die Versand- und Logistikbranche muss den Einsatz von Einwegverpackungen einstellen und den Verbrauch von Füllmaterialien drastisch reduzieren.
  • Mikroplastik darf nicht als Folge der Nutzung und Verwitterung von Kunststoffen in die Umwelt gelangen.
  • Mehrwegsysteme und deren konsequente Förderung müssen in allen Konsumbereichen entlang der gesamten Lieferkette Vorrang haben.
  • Abfallentsorgung auf See muss verhindert und entsprechende Verbote streng kontrolliert werden.
  • Die Bundesregierung muss ambitionierte und verbindliche Ziele zur Reduzierung des Abfallaufkommens in Deutschland festlegen.
  • Der Einsatz von primären Rohstoffen zur Herstellung von Kunststoffen muss konsequent reduziert werden.
  • Schadstoffe, die für Mensch, Umwelt und Klima gefährlich sein können, dürfen nicht weiter als Zusatzstoffe bei der Herstellung von Kunststoff-Grundstoffen zum Einsatz kommen.

Plastik ist allgegenwärtig – in unserem Alltag, in den Ozeanen, in der Luft. Die Kunststoffe greifen in natürliche Stoffkreisläufe ein. Rückstände wie Mikroplastik finden sich in Böden, Gewässern und in unserer Nahrungskette. Unser Hintergrundpapier zeigt, warum ein radikales Umdenken notwendig ist. 

PlastiK – Radikales Umdenken nötig

Schadstoffe erkennen

ToxFox testen!
Stohhalme Foto: rkit/Pixabay.com

Aktiv werden

BUND-Bestellkorb