Felsen, Alpweiden, Seen: Naturpark Nagelfluhkette ist neues Fahrtziel Natur

29. Januar 2026 | Mobilität, Naturschutz, Lebensräume

Abwechslungsreiche Gebirgskette zwischen Allgäu und dem Bregenzerwald

  • Der Naturpark Nagelfluhkette ist aus ganz Deutschland sehr gut mit der Bahn erreichbar
  • Lebensräume müssen sicher sein, damit Population wachsen kann
  • Kostenlose und umweltfreundliche Mobilität vor Ort mit dem MOBIL PASS ALLGÄU

Mit dem Naturpark Nagelfluhkette wird 2026 erstmals nach vier Jahren wieder ein neues Gebiet in die Kooperation Fahrtziel Natur aufgenommen. In der Kooperation aus BUND, NABU, VCD, Deutscher Bahn (DB) sowie Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sich der Naturpark Nagelfluhkette intensiv für die Förderung eines umweltgerechten Tourismus einsetzen. 

Die Nagelfluhkette, eine Gebirgskette zwischen Allgäu und dem Bregenzerwald, verfügt über ein wildes Mosaik aus Felsen, Alpweiden, Bergmischwäldern, Mooren, Wildbächen und Seen. Die große Artenvielfalt reicht vom Birkhuhn über den Steinadler bis hin zu Arnika und Stein-Nelke. Namensgeber ist das Gestein Nagelfluh, ein Konglomerat aus Kieseln, die wie Nägel in den Felswänden stecken.

Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt freut sich darüber, dass zum 25-jährigen Jubiläum der Kooperation Fahrtziel Natur wieder ein neues Gebiet aufgenommen wird: „Das ist ein Beleg für das kontinuierliche Engagement der Schutzgebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dafür steht auch das neue Mitglied der Kooperation: Im Naturpark Nagelfluhkette werden Naturschutz und nachhaltige Mobilität gelebt und damit Schutz und Nutzung in Einklang gebracht.“

Für Naturpark-Leiter Rolf Eberhardt ist die Aufnahme des Gebiets in die Kooperation eine wertvolle Auszeichnung und die Belohnung für die gemeinsamen Anstrengungen der letzten Jahre: „Als Schutzgebiet setzen wir auf sanfte Mobilität und nachhaltigen Tourismus. Das sind Schlüsselthemen für die Zukunft unserer Region.“ 

Landrätin Indra Baier-Müller sieht in der Einführung des MOBIL PASS ALLGÄU ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die Mobilitätswende in der Region: „Gäste profitieren von kostenfreien Fahrten mit Bus und Bahn im gesamten Allgäu und bis an den Bodensee. Nachhaltige Mobilität ist ein entscheidender Schritt, um unsere einzigartige Natur zu bewahren und gleichzeitig zukunftsfähige Lösungen für Einheimische und Gäste zu schaffen.“

Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr, verweist darauf, dass der Naturpark über Ulm, München und Augsburg aus ganz Deutschland sehr gut mit der Bahn erreichbar ist: „Immenstadt ist das Eingangstor zum Naturpark, das einmal am Tag umsteigefrei aus NRW erreichbar ist. Künftig setzen wir auf dieser Verbindung den hochmodernen ICE L ein. Gemeinsam mit dem attraktiven Mobilitätsangebot vor Ort sind das sehr gute Voraussetzungen für einen umweltfreundlichen Urlaub mit Bahn und Bus.“

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