Bahnstrategie: Ohne starke Schiene keine Mobilitätswende

22. September 2025 | Mobilität

Im Vorfeld der Vorstellung der Bahnstrategie durch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erklärt Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

Verena Graichen. Foto: Toni Mader / BUND Verena Graichen, BUND-Geschäftsführung Politik  (Toni Mader)

„Ein flächendeckendes, zuverlässiges und bezahlbares Angebot auf der Schiene ist eine Voraussetzung für das Gelingen der Mobilitätswende. Minister Schnieders ,Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene’ muss dafür sorgen, dass die Deutsche Bahn AG aus den negativen Schlagzeilen herausfindet. Attraktive Angebote sollten im Mittelpunkt einer strategischen Neuausrichtung des Konzerns stehen und so zur Verkehrsverlagerung bei Personen und Gütern beitragen. Der Bund als Eigentümer ist hier gefordert, verkehrliche Ziele zur Sicherung der Daseinsvorsorge im Einklang mit Natur- und Klimaschutz zu definieren.

Es ist zwingend notwendig, dass das Schienennetz in einen guten Zustand versetzt wird und die Kapazitäten naturverträglich erweitert werden. Nur so kann ein störungsarmer Betrieb und die Fortentwicklung des Systems Schiene gewährleistet werden. Dafür muss der Bund die Finanzierung langfristig anlegen, überjährig garantieren und planbar machen. Hier ist der Verkehrsminister gefordert, zu liefern. Ziel muss es sein, dass die Bahn für breitere Kreise der Bevölkerung attraktiv wird und zukünftig verstärkt Güter von der Straße verlagert werden.“

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Kontakt: 

  • Gabriel Kapfinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter Infrastruktur und Verkehr,
    Tel.: +49 30-27586221, gabriel.kapfinger(at)bund.net
  • BUND-Pressestelle: Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Clara Billen | Lara Dalbudak
    Tel.: +49 30 27586-497 | -531 | -109 |-425 
    presse(at)bund.net

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