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Generationsübergreifende Projekte: Jung und Alt für eine Welt

Früher war alles besser? Der demographische Wandel in unserer Gesellschaft hat vielfältige Folgen. Er beeinflusst auch die Lernkultur, zum Beispiel in den Familien. Dort werden Lernprozesse zwischen den Generationen, wie sie früher üblich waren, immer seltener.

Ein Dialog zwischen Generationen

Von der Oma zum Enkel – altersübergreifende Kontakte und Lernprozesse sind für die Weiterentwicklung beider Gruppen wichtig, der älteren wie der jüngeren. So kann eine solidarische, lebensfreundliche Gesellschaft entstehen. Der BUND fördert den Generationendialog. Durch ein gemeinsames Engagement werden Jung und Alt zusammengebracht. Das gemeinsame Lernen der Generationen zu Themen wie Zukunft, Verantwortung und Klimawandel muss allerdings noch mehr in den Fokus gestellt werden.

Angebote für Jung & Alt

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Lernen im Garten

Was will denn die Oma hier? So könnte es zugegangen sein beim ersten Zusammentreffen von Jung und Alt in den Generationen­SchulGärten des BUND Rheinland-Pfalz. Wer denkt schon daran, dass ein Schulgarten von Kindern und älteren Menschen gemeinsam betreut werden kann? Dabei ist die Verbindung nicht nur für die Pflanzen gut, die in den schülerfreien Sommerferien auf diese Weise zu ihrem Wasser kommen.

Neben der Weitergabe von Erfahrungswissen und regionaler Gartenkultur dient das Gartenprojekt vor allem der Begegnung und gegenseitigen Unterstützung verschiedener Gruppen: In erster Linie zwischen Jung und Alt (intergenerationelles Lernen), aber auch zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten, zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft und zwischen Schulgemeinschaften und Anwohner*innen im Stadtteil.

In den GenerationenSchulGärten werden die üblichen Rollenschemata aufgebrochen – jeder kommt zum Zug und jeder kann sich einbringen und lernen mit Kopf, Herz und Hand. Auf diese Weise entstehen neue Arten der Kooperation: Schulen arbeiten z. B. mit Fußball-, Karnevals- und Verschönerungs­vereinen zusammen, man lernt voneinander, und es werden immer wieder neue und spannende Begegnungen angestoßen.

Naturerlebnis für die ganze Familie: das Naturtagebuch

"Letztes Jahr saßen Papa und ich auf der Bank neben meinem Ahornbaum, da hat sich eine Libelle auf Papas Hemdkragen gesetzt! Auch auf meine Jacke ist sie geflogen! (Ich lüge nicht!)" Das schreibt Jana, zehn Jahre, in ihrem Naturtagebuch. Jana ist nur eins von etwa 1.500 Kindern, die jedes Jahr ihr Naturtagebuch an die BUNDjugend schicken. Sie folgen dem Aufruf der BUNDjugend und ihrem Maskottchen Manfred Mistkäfer, der Kinder zwischen acht und 12 Jahren dazu motiviert, eine Zeit lang in die Natur zu begeben und die Erlebnisse kreativ in einem Naturtagebuch festzuhalten. Dabei darf gemalt, gebastelt, geschrieben, gedichtet und geklebt werden.

Einsendeschluss des Wettbewerbs ist jedes Jahr der 31. Oktober. Eltern und Großeltern spielen bei dem Projekt eine große Rolle. Sie stärken die teilnehmenden Kinder durch Anteilnahme, Begeisterung, gemeinsame Naturlebnisse, Rituale oder einfach aus ihrem Erfahrungsschatz heraus. Ob Opas Einführung in den Bienenstock im Garten, Papas langer Arm beim Keschern oder Mamas Geduld beim Füttern der kranken Fledermaus – Naturerlebnisse im Kreise der Familie wirken nachhaltig und stellen in Form eines Naturtagebuchs eine kostbare Erinnerung über Generationen hinweg dar.

Begleitend zum Wettbewerb gibt die BUNDjugend Baden-Württemberg das Manfred Mistkäfer-Mitmachmagazin heraus. Darin finden Kinder viele nützliche Tipps und Anregungen zum Beobachten von Natur sowie zum Basteln und Spielen.

Noch mehr generationsübergreifende BUND-Angebote

  • Einen interkulturellen Garten betreibt die BN-Ökostation Stelzlhof in Passau. Hier gedeiht exotisches Gemüse ebenso wie der Austausch zwischen Gartenfreundinnen und -freunden aus unterschiedlichen Kontinenten.
  • Eine Herde von Rhönschafen als Bindeglied zwischen Jung und Alt, Naturschutz, Tourismus, Bildung und alte Kultur – all das bietet ein Projekt des BUND Hessen.
  • Das alljährliche Abenteuer Faltertage des BUND lädt ein, Schmetterlinge zu beobachten und zu zählen. Eine schöne Möglichkeit, Wissen um die "Gaukler der Lüfte" aufzufrischen und an die Jüngsten weiterzugeben. Der BUND hat extra Tipps für Kinder zum Abenteuer Faltertage zusammengestellt.

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