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Grünes Band in der Hohen Garbe

17. Oktober 2016 | Grünes Band, Schmetterlinge

Luftbild der Elbschleife um die Hohe Garbe  (F. Meyer / RANA)

Auen – Rückzugsraum für die Natur und effektiver Schutz vor Hochwasser

Naturnahe Auen gelten als artenreichste Lebensräume in Mitteleuropa. Bei Hochwasser bieten sie wertvolle Überflutungsflächen. Im Norden Sachsen-Anhalts liegt an der Landesgrenze zu Niedersachsen in der Schlaufe eines Elb-Mäanders das 400 Hektar große Gebiet der Hohen Garbe. Auf gut der Hälfte der Fläche erstreckt sich hier eine typische Hartholzaue mit Eichen und Flatterulmen sowie einem hohen Anteil an Alt- und Totholz – ein Naturparadies.

Lebendige Auen

Die Elbhalbinsel ist ein Paradies für Tiere. Schwarzstörche und Mittelspechte fühlen sich hier ebenso zu Hause wie Seeadler, Fischotter und Biber. Dunkle Baumhöhlen, viel Alt- und Totholz und unzählige fliegende Insekten bieten bedrohten Fledermausarten in den Auwäldern der Hohen Garbe eine ideale Lebensgrundlage. Aber auch Schmetterlinge und Amphibien tummeln sich hier.

Der BUND vor Ort

In Deutschland sind über zwei Drittel der natürlichen Auen verschwunden, lediglich drei Prozent gelten noch als intakt. Auch die Elbe hat 80 Prozent ihrer natürlichen Überschwemmungsflächen verloren. So liegt die Hohe Garbe mit ihrer intakten Natur inselartig in der Landschaft.

Der Trägerverbund Burg Lenzen, der BUND und weitere Projektpartner wollen deshalb diese wertvolle Region schützen, entwickeln und sie langfristig mit anderen Auengebieten vernetzen. Seit 2012 läuft das Projekt "Lebendige Auen für die Elbe".

 

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