„Die Hetze gegen den Wolf muss aufhören. Der Bestand des Wolfs wächst nicht mehr. Der grundlose Abschuss von Wölfen in einer Jagdzeit und die Schaffung wolfsfreier Gebiete gefährdet den Wolf und hilft niemandem. Nötig sind eine realistische Wolfspolitik und die deutliche Unterstützung der Weidetierhaltung. Nur so kann die Koexistenz der Weidehaltung mit den Wölfen gesichert werden.“
Hintergrund:
Bereits im Wolfsjahr 2023/2024 nahm die Zahl der Territorien nur noch um 3,4 Prozent zu. Im letzten Wolfsjahr (2024/2025) ging der Bestand in dieser Größenordnung zurück. Mit 276 Territorien (219 Rudel, 43 Paare und 14 sesshafte Einzeltiere) zu 285 Territorien (212 Rudel, 56 Paare und 17 sesshafte Einzeltiere ) hat sich der Bestand des Wolfs stabilisiert. Ein weiteres Wachstum gibt es nicht mehr. Die Zahl der Nutztierrisse hat im letzten Berichtsjahr bereits um ein Viertel abgenommen. Weitere Verbesserungen beim Herdenschutz sind machbar und werden zu weiteren Reduktionen führen.
Mehr Informationen:
- Aktuelle Bestandszahlen zu Wolfsvorkommen
- Angaben zu vom Wolf verursachten Schäden, Präventions- und Ausgleichszahlungen in Deutschland 2024
- BUND-Seite: Wolf
Kontakt:
- Thomas Norgall, Sprecher der AG Wolf und Weidetiere im BUND Bundesverband, Mobil: 0170-2277238
- BUND-Pressestelle: Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Clara Billen | Lara Dalbudak
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