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Power-to-X: Wie den fluktuierenden Strom aus Erneuerbaren besser nutzen?

Im Kopernikus-Projekt "Power-to-X" geht es darum, effiziente, ökologische und gesellschaftlich akzeptable Nutzungschancen für den stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erschließen.

Regler im Versuchslabor im Forschungszentrum Jülich; Foto: Ute Grabowsky, Photothek / Forschung für Nachhaltige Entwicklung, www.fona.de Wie kann Strom in andere Substanzen umgewandelt werden? Das fragt das Projekt "Power-to-X".  (Ute Grabowsky, Photothek / Forschung für Nachhaltige Entwicklung / www.fona.de )

Der BUND hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Dies kann nur gelingen, wenn die Bürger*innen intensiv eingebunden werden. Denn die Energiewende ist mindestens eine so große gesellschaftliche wie technische Transformation. Es braucht daher beides: die Entwicklung und Einführung neuer Technologien genauso wie die transparente Kommunikation mit einer breiten Öffentlichkeit.

Der BUND will im Projekt-Konsortium von "Power-to-X" dafür sorgen, dass eine anwendungsorientierte Forschung unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft von Beginn an gewährleistet wird.

Darum geht es bei "Power-to-X"

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung nimmt zu. Bläst der Wind und scheint die Sonne stark, steht deshalb viel erneuerbarer Strom bereit. Derzeit kann dieser Strom noch kaum gespeichert und flexibel nutzbar gemacht werden.

Eine Lösung wäre es, den Strom in einen anderen Energieträger, wie z.B. Wasserstoff, umzuwandeln. Grundsätzlich ist das möglich – doch die Frage ist, welche kombinierten Technologien sich perspektivisch am besten eignen: ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich.

Diese Frage beleuchtet das Kopernikus-Projekt "Power-to-X", eines der vier vom Bundesforschungsministerium geförderten Energiewende-Projekte zu Schlüsselbereichen des zukünftigen Energiesystems.

Ziel des Projekts ist es, erneuerbarer Strom (Power) per Elektrolyse in einen anderen Energieträger (X) umzuwandeln. Drei Forschungscluster beschäftigen sich mit Elektrolyse-Verfahren, drei verarbeiten die dort entstehenden Zwischenprodukte weiter, z.B. zu synthetischem Gas wie Wasserstoff oder zu Treibstoffen für den Mobilitätsbereich.

Per Elektrolyseverfahren werden bei "Power-to-X" zudem ganz neue Wertschöpfungsketten für die kohlenstoffneutrale chemische Industrie entwickelt (siehe Grafik). Mehr als 50 Partner sind an dem Projekt beteiligt. Anhand einer sogenannten "Roadmap" werden die Forschungsergebnisse zusammengetragen und evaluiert. Im Sommer 2018 wird es eine erste öffentliche Version dieser "Roadmap" geben. 

Der BUND vertritt in diesem Projekt die Zivilgesellschaft. Er sieht seine Aufgabe besonders darin, die ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte bei der Entwicklung neuer Technologien mitzuverfolgen. Denn die Energiewende erfordert einen gesellschaftlichen Wandel, der mindestens so bedeutsam ist wie die technischen Umwälzungen bei der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien.

Struktur des "Power-to-X"-Projekts

Kopernikus-Programm "Power-to-X"

Meldungen aus dem Projekt

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Caroline Gebauer

Caroline Gebauer

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