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Power-to-X: Wie den fluktuierenden Strom aus Erneuerbaren besser nutzen?

Im Kopernikus-Projekt "Power-to-X" geht es darum, effiziente, ökologische und gesellschaftlich akzeptable Nutzungschancen für den stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erschließen.

Regler im Versuchslabor im Forschungszentrum Jülich; Foto: Ute Grabowsky, Photothek / Forschung für Nachhaltige Entwicklung, www.fona.de Wie kann Strom in andere Substanzen umgewandelt werden? Das fragt das Projekt "Power-to-X".  (Ute Grabowsky, Photothek / Forschung für Nachhaltige Entwicklung / www.fona.de )

Der BUND hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Dies kann nur gelingen, wenn die Bürger*innen intensiv eingebunden werden. Denn die Energiewende ist mindestens eine so große gesellschaftliche wie technische Transformation. Es braucht daher beides: die Entwicklung und Einführung neuer Technologien genauso wie die transparente Kommunikation mit einer breiten Öffentlichkeit.

Der BUND will im Projekt-Konsortium von "Power-to-X" dafür sorgen, dass eine anwendungsorientierte Forschung unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft von Beginn an gewährleistet wird.

Darum geht es bei "Power-to-X"

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung nimmt zu. Bläst der Wind und scheint die Sonne stark, steht deshalb viel erneuerbarer Strom bereit. Derzeit kann dieser Strom noch kaum gespeichert und flexibel nutzbar gemacht werden.

Eine Lösung wäre es, den Strom umzuwandeln, z.B. in:

  • gasförmige Substanzen wie Wasserstoff oder Methan (Power-to-Gas),
  • flüssige Substanzen wie Kraftstoffe (Power-to-Liquid) oder
  • Basischemikalien für die chemische Industrie (Power-to-Chemicals).

Grundsätzlich ist das möglich – doch welche kombinierten Technologien eignen sich perspektivisch am besten: ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich?

Diese Frage beleuchtet das Kopernikus-Projekt "Power-to-X", eines von vier Energiewende-Projekten, die das Forschungsministerium seit September 2016 fördert.

Der BUND vertritt in diesem Projekt die Zivilgesellschaft. Er sieht seine Aufgabe besonders darin, die ökologischen und gesellschaftlichen Aspekte bei der Entwicklung neuer Technologien mitzuverfolgen. Denn die Energiewende erfordert einen gesellschaftlichen Wandel, der mindestens so bedeutsam ist wie die technischen Umwälzungen bei der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energie.

Meldungen aus dem Projekt

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Caroline Gebauer

Caroline Gebauer

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