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Kommentar: Erneuerbarer Strom für Power-to-X muss aus Deutschland kommen

10. Dezember 2019

Bundesumweltministerin Svenja Schulze kündigte auf der Weltklimakonferenz am Dienstag die Schaffung eines internationalen Sekretariats für PtX an. Hierzu sagt Oliver Powalla, Energieexperte des BUND:

"Mit der Ankündigung der Gründung eines Zentrums für Power-to-X (PtX) in Berlin überrascht die Bundesumweltministerin hier in Madrid. Nach den Worten von Svenja Schulze soll der benötigte grüne Wasserstoff größtenteils außerhalb von Deutschland hergestellt werden. Anstatt auf den Import von Wasserstoff zu setzen, muss grüner Wasserstoff jedoch mit erneuerbaren Energien in Deutschland produziert werden. Es kann aus Sicht des BUND nicht sein, dass der Ausbau von Windenergie bei uns abgeregelt wird und dass wir nun Wasserstoff aus afrikanischen oder lateinamerikanischen Ländern importieren wollen. Wir dürfen keine für die lokale Energiewende kostbaren Flächen und Wasserressourcen aus anderen Ländern nutzen, während wir hier Gesetze schaffen, die den Ausbau der Erneuerbaren zum Stillstand bringen."

Mehr Informationen

  • BUND-Schlussfolgerungen zu PtX
  • zur COP 25
  • Kontakt: Oliver Powalla, BUND-Energieexperte, Tel. (030) 2 75 86-436, oliver.powalla(at)bund.net
  • Der BUND vor Ort in Madrid: Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt ist in der Zeit vom 8. – 14. Dezember auf der COP 25 und steht für Interviews und Einschätzungen gerne zur Verfügung. Anfragen bitte über Judith Freund, BUND-Pressereferentin, ebenfalls vor Ort, unter +49 176/47 68 41 64. Die BUND-Expertin für Internationale Klimapolitik, Ann-Kathrin Schneider, ist vom 5. – 14 Dezember vor Ort und mobil erreichbar unter +49 151/24 08 72 97.
  • BUND-Pressestelle: (Sigrid Wolff / Daniel Jahn / Judith Freund / Heye Jensen), Tel. (030) 2 75 86-425 / -531 / -497 / -464, presse(at)bund.net

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