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Umweltfreundlich zu Ostern dekorieren

28. März 2018 | Naturschutz, Massentierhaltung, Landwirtschaft, Wildbienen

Frische neue Zweige von Forsythiensträuchern eignen sich gut für einen Osterstrauch.  (Tante Tati / CC0 1.0 )

Wenn sich zu Ostern die ersten frischen Triebe zeigen, stellen sich viele Menschen einen Weidenstrauß ins Zimmer und dekorieren ihn mit bunt bemalten Eiern. Zum Einfärben der Eier sollten jedoch Natur- bzw. Pflanzenfarben verwendet werden.

Für den Osterstrauß können Sie Seitentriebe von Laubbäumen verwenden. Auch frische neue Zweige von Forsythiensträuchern sind dekorativ. Allerdings dürfen diese nicht aus dichten Hecken herausgeschnitten werden, da diese beliebte Nistplätze für Vögel sind. Das Abschneiden von Weidenkätzchen ist generell verboten, weil sich davon im Frühjahr die Bienen ernähren.

Als Ostergras in Gestecken, Körbchen oder Osternestern eignen sich Naturmaterialien wie Heu aus dem Garten oder pflanzengefärbter Schafswolle, die es in Bioläden gibt. Auf keinen Fall dürfen dafür Moose ausgegraben oder Wiesen- bzw. Rasenstücke verwendet werden. Diese bieten vielen Kleinstlebewesen wichtigen Lebensraum.

Da sie eine artgerechte Haltung der Legehennen garantieren, sollten nicht nur zu Ostern Bio-Eier gekauft werden. Die erste Ziffer des Stempelaufdrucks auf den Eiern gibt Auskunft zur Haltung der Legehennen. Bio-Eier sind mit der Stempelziffer 0 markiert. Auf keinen Fall sollten Eier verwendet werden, die aus Käfigbatterien (Stempelziffer 3) stammen. Es gilt: Kein Ei mit der Drei.

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