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Der BUND im Rat für Nachhaltige Entwicklung

Seit Juni 2013 ist der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.

Hubert Weiger; Foto: BUND BUND-Vorsitzender Hubert Weiger  (Jörg Farys / BUND)

Der Rat wurde erstmals 2001 eingesetzt. Er besteht aus fünfzehn Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, vorrangig aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, aus Kirchen, Medien und Wissenschaft. Der Rat berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeits­strategie. Außerdem soll er das Thema "Nachhaltigkeit" in die Gesellschaft und Öffentlichkeit hineintragen.

Hubert Weiger ist seit 2007 Vorsitzender des BUND. Im Nachhaltigkeitsrat folgt er auf die BUND-Ehren­vorsitzende Angelika Zahrnt, die sich dort von 2001 bis 2013 für Umwelt und Naturschutz einsetzte.

Nachhaltigkeitsstrategie: Entwurf bleibt hinter Erfordernissen zurück

In seiner Stellungnahme zum Entwurf der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie begrüßt der Nachhaltigkeitsrat, dass die Bundesregierung ihre neue Strategie an den Anforderungen der global vereinbarten Nachhaltigkeitsziele (SDG) orientiere.

Der RNE kritisiert aber, dass der Entwurf "allzu oft den Weg des geringsten Widerstandes" geht: Wo grundlegende Änderungen erforderlich seien, bliebe er bei moderaten Anpassungen. Erforderlich wäre vielmehr, dass die Bundesregierung wichtige Ziele auch dann konsequent weiter verfolgt, wenn sie diese bisher nicht erreicht habe – und sich auch weitere Ziele bis 2030 auf hohem Ambitionsniveau setzt. Lesen Sie mehr in der Stellungnahme des Rates (Juni 2016).

Internationales Gutachten empfiehlt Stärkung der Nachhaltigkeitspolitik

Bericht "Sustainability – Made in Germany"

Internationale Experten aus sieben Ländern haben Deutschlands Nachhaltigkeitspolitik kritisch geprüft. Zentrale Empfehlungen sind, die Energiewende besser zu koordinieren, Themen wie Lebensqualität und Folgen des demografischen Wandels stärker zu gewichten. Nachhaltigkeit soll im Bildungssystem systematischer verankert und die Forschung für nachhaltige Entwicklung gestärkt werden.

Widersprüche thematisiert der Bericht am Beispiel der deutschen Politik gegen strengere EU-Grenzwerte für Pkw. Außerdem hätte der Bericht jedoch auch die Diskrepanz zwischen den Zielen und der Regierungspolitik bei der Energiewende stärker darstellen sollen.

Kommunen für die Energiewende

Heidelberg; Foto: © eyetronic - Fotolia.com Heidelberg ist eine von 16 Städten, deren Oberbürgermeister strategische Eckpunkte für eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen erarbeitet haben.  (eyetronic / fotolia.com)

"Mit starken Kommunen die Energiewende zur Erfolgsstory machen", lautet die jüngste Veröffent­lichung des Dialogs "Nachhaltige Stadt". Die 24 beteiligten politischen Spitzen aus deutschen Städten zeigen, welche Aufgaben mit der Energie­wen­de auf die Kommunen zukommen – und welche Herausforderungen und Chancen sich auftun. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen konkrete Ansatzpunkte kommunaler Handlungsmög­lich­keiten und können so ein Beispiel für andere Städte sein.

Einfach besser einkaufen

Der nachhaltige Warenkorb; Foto: Christof Rieken / Rat für Nachhaltige Entwicklung Nachhaltiger Konsum ist gar nicht so schwer!  (Christof Rieken / Rat für Nachhaltige Entwicklung)

Tag für Tag tun wir jede Menge Dinge, die mit darüber entscheiden, ob das Klima geschützt, knappe Ressourcen geschont oder Menschenrechte geachtet werden: Das fängt beim morgendlichen Frühstücksei an, geht weiter mit der Wahl des Verkehrsmittels und endet noch lange nicht, wenn wir abends überlegen, welcher neue Kühlschrank in Frage kommt. Die Broschüre "Der nachhaltige Warenkorb" hilft bei Einkaufsfragen aller Art.

Seit Juli 2013 gibt es den nachhaltigen Warenkorb nun auch online in einer nutzerfreundlichen Tablet-Version unter www.nachhaltiger-warenkorb.de.

Publikationen zum Thema

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Kontakt

Christine Wenzl

Stabsstelle Nachhaltigkeit
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-462

Jenny Blekker

Nachhaltigkeitskommunikation
E-Mail schreiben

"Wir tun, als hätten wir vier Erden"

Interview mit dem BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger in der "Lüneburger Landeszeitung".

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