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Projekt zu Heimat und Nachhaltigkeit stellt sich vor

05. Juni 2019 | BUND, Nachhaltigkeit, Suffizienz

Helix Heyer von der BUNDjugend und Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat präsentierten gestern bei der Jahrestagung des Rats für Nachhaltige Entwicklung das gemeinsame Projekt zu Heimat und Nachhaltigkeit.

Helix Heyer von der BUNDjugend (Mitte) stellt das Projekt zu Heimat und Nachhaltigkeit am Infotisch auf der Jahrestagung des Rats für Nachhaltige Entwicklung vor.  (Birgit Eschenlohr)

Heimat und Nachhaltigkeit – zwei Begriffe, die scheinbar auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Und doch gibt es viele Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Bereichen – und Schnittmengen, wo zukunftsweisende Heimat-Konzepte nachhaltige Prozesse voranbringen können.

In dem Dialogprojekt "Heimat – was ist das?" von BUND, BUNDjugend und Deutschem Kulturrat wird exemplarisch gezeigt, welche Inspirationen dabei aus der Zusammenarbeit von Umwelt- und Kulturbereich hervorgehen können.

Denn klar ist: Wenn unsere Gesellschaft eine große Transformation hinbekommen will, bedeutet dies eine kulturelle Veränderung. Daher wird in dem Projekt in verschiedenen Regionen das Verhältnis von Nachhaltigkeit und Heimat mit Leben gefüllt.

Beispielsweise auf einer Tagung in Leipzig am 6./7. September zum Thema "Neue Heimat: Umweltzerstörung und Erneuerung". Dabei soll anhand des Beispiels Neuseenland gezeigt werden, wie die erfolgreiche wirtschaftliche Transformation eines ehemaligen Braunkohle-Reviers gelingen kann. Eine Erfahrung, die als "Best Practice" dafür dienen kann, wie nach dem Kohleausstieg in den Mitteldeutschen Revieren in und um Leipzig neue Heimat entsteht. 

Heimat-Projekt begeistert auf RNE-Jahrestagung

Bei der Jahrestagung des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) am 4.6.2019 in Berlin, die unter dem Motto "Zukunft zur Heimat machen" stand, stellten der BUND, die BUNDjugend und der Deutsche Kulturrat das gemeinsame Projekt vor. Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen sowie Verantwortliche aus Unternehmen und Organisationen präsentierten während der Tagung neue Forschungsergebnisse sowie Nachhaltigkeitsstrategien vor Ort.

Dabei überzeugte Helix Heyer von der BUNDjugend auch auf dem Podium das Fachpublikum. Sie stand gemeinsam mit Olaf Zimmermann, dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, und Dana Giesecke von der Stiftung Futurzwei auf der Bühne.

Auf die Frage von RNE-Generalsekretär Günther Bachmann, wo ihre Heimat sei, nannte Heyer als Geburtsort Leipzig – aber gefühlt sei Heimat auch dort, wo sie die Freiheit habe, etwas zu bewegen oder zu entwickeln. Da sie Musik liebe, biete ihr auch die Musik eine Heimat – ein weiteres schönes Beispiel, wie Kultur Heimat schaffen kann. Schließlich bedeute Heimat aber auch, Orte so zu gestalten, dass alle sich wohlfühlen können. Mit anderen Worten: so leben zu können, dass allen Menschen auf diesem Planeten ein gutes Leben ermöglicht wird.

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