„Anstatt nur die Belastung der Gewässer zu messen, muss die Düngegesetz-Novelle endlich an die Ursache gehen: eine verpflichtende einzelbetriebliche Bilanzierung aller relevanten Nährstoffe. Nur damit lässt sich steuern, wo wie viel gedüngt wird – und verhindern, dass Nitrat und andere überschüssige Nährstoffe das Grundwasser verschmutzen.
Ein reines Monitoring, wie jetzt in der Novelle geplant, wird wenig bringen und ist nicht verursachergerecht. Damit werden Verschmutzungen des Wassers dokumentiert, anstatt sie zu vermeiden. An eine echte Bilanzierung ließen sich zudem auch gezielt Anreize knüpfen, etwa Bonus-Malus-Systeme für besonders gewässerschonende Betriebe.“
Mehr Information:
- BUND-Stellungnahme zum aktuellen Gesetzentwurf
- BUND-Themenseite: Überdüngung
- BUND-Appell: Trinkwasserressourcen vor Nitrateinträgen aus Düngung schützen! (Januar 2026)
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