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Fracking – eine Alternative für die Energieversorgung?

Fracking bedeutet, die Umwelt und die menschliche Gesundheit erheblichen Risiken auszusetzen. Deshalb kämpft der BUND für ein generelles Frackingverbot in Deutschland.

Frackinganlage in Shreveport, Louisiana (USA) Foto: Daniel Foster / Fracking / CC BY-NC-SA 2.0 / flickr.com Frackinganlage in Shreveport, Louisiana (USA)  (Daniel Foster / CC BY-NC-SA 2.0 )

Beim Fracking werden unter hohem Druck Millionen von Litern mit Chemikalien versetzten Wassers in den Untergrund verpresst. Dieser Vorgang erzeugt Risse im Gestein, so dass darin eingeschlossene Kohlenwasserstoffe wie Erdöl und Erdgas herausgelöst und zu Tage gefördert werden können.

Diese Art der Förderung ist jedoch mit erheblichen Risiken für die Umwelt und die menschliche Gesundheit verbunden. Deshalb kämpft der BUND für ein generelles Frackingverbot in Deutschland. Denn beim Fracking besteht die Möglichkeit, dass das Grundwasser sowie Oberflächengewässer durch den Rückfluss aufsteigender Grubenwässer verunreinigt werden können. Diese Grubenwässer können neben den zuvor beigemengten Chemikalien auch mit Schwermetallen und radioaktiven Substanzen aus dem Untergrund angereichert sein.

Warum sollte man solch ein unkontrollierbares Risiko für eine Fördermethode eingehen, nur um noch mehr klimaschädliches Öl und Gas zu fördern und damit den Klimawandel weiter anzuheizen? Der BUND fordert stattdessen, angesichts des immer schneller voranschreitenden Klimawandels unsere Energieversorgung ganz auf Erneuerbare umzustellen. Mit dem Einläuten der Energiewende hat die Bundesregierung sich für diese Richtung ausgesprochen. Fracking in Deutschland großflächig zuzulassen würde diesem Weg widersprechen und unsere klimaschädlichen Emissionen erhöhen anstatt sie zu reduzieren.

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Ann-Kathrin Schneider

Ann-Kathrin Schneider

Leiterin Internationale Klimapolitik
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Fracking in Zeiten des Klimawandels

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