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Die Bewahrung natürlicher Lebensräume gewährleisten

Darum geht´s: das Recht auf unzerstörte Natur

Vögel bereit zum Abflug. Foto: SumikoPhoto / iStock.com  (SumikoPhoto / iStock.com)

Ein klarer, gurgelnder Bach, duftender, moosbewachsener Waldboden, ein lebendiges Meer voller Fische: Die Natur schenkt uns Genuss, Entspannung, Freude und sie ist unsere Lebensgrundlage.

Trotzdem wird ihr in Deutschland in enormem Ausmaß zugesetzt. Neue Autobahnen und Industrieflächen zerschneiden und zerstören wertvolle Flächen. Wälder, Meere und Moore werden ausgebeutet und verschmutzt. Bis zum Horizont reichende, monotone Maisfelder machen die Artenvielfalt zunichte, Dünger aus der industriellen Tierhaltung verseucht Böden und Gewässer.

Kaum noch echte Wildnis

Eigentlich sollten laut EU-Vorgaben alle Flüsse, Seen, Küstengewässer und das Grundwasser bis zum Jahr 2015 in einem guten Zustand sein – Deutschland verfehlt dieses Ziel bei Weitem. Stündlich verschwindet in Deutschland zudem die Fläche von mehr als vier Fußballfeldern unter Beton. In der Nord- und Ostsee gelten bereits ein Drittel der Arten und Lebensräume als gefährdet. Der Anteil der Wälder, die nicht zur Holzgewinnung genutzt werden, beträgt noch nicht einmal zwei Prozent der Waldfläche Deutschlands, echte Wildnis gibt es nur auf 0,6 Prozent der gesamten Landesfläche.

Aus Sicht des BUND liegt auf der Hand, was die neue Bundesregierung in ihrer Amtszeit dringend angehen muss.

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