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Wohnungen im Sommer stromsparend kühl halten

26. Mai 2016 | Energiewende, Klimawandel, Nachhaltigkeit

Lassen Sie die Sonne bei hohen Temperaturen möglichst nicht ungefiltert in die Zimmer scheinen.  (Eduard Militaru / CC0 1.0 )

Sobald es draußen heiß wird, rüsten immer mehr Mieter und Wohnungsbesitzer mit Klima­geräten auf. Inzwischen werden laut Umweltbundesamt in Deutschland jährlich rund 140.000 Klimageräte gekauft. Infolgedessen steigt auch der Strombedarf.

Für Kühlung und Klimatisierung betrug er zuletzt etwa acht Prozent des Gesamtver­brauches der Haushalte. Doch auch ohne Klimageräte kann eine Wohnung mit ein paar Tricks kühl gehalten werden.

Am besten ist es, die Wohnung nur nachts und in der Frühe zu lüften. Tagsüber, wenn die Tempera­turen hoch klettern, sollte die Sonne möglichst nicht ungefiltert in die Zimmer scheinen. Fenster lassen sich mit lichtdichten Markisen, Vorhängen oder Rollläden verdunkeln. Zu beachten ist auch, dass sämtliche versteckte Wärmequellen ausgeschaltet werden. Dazu gehören alle ungenutzten Netzteile und Geräte im Standby-Betrieb.

Sollte es trotz dieser Maßnahmen zu heiß werden, ist ein Klima­gerät mit hoher Energieeffizienzklasse oder eher ein Ventilator zu empfehlen. Dieser verbraucht wesentlich weniger Strom als ein Klimagerät. Einen senkenden Effekt auf die Zimmertemperatur hat auch das Trocknen von Wäsche. Die dabei entstehende Verdunstungskälte hält z. B. nachts das Schlafzimmer kühler.

Schließlich sorgen eine gute Gebäudedämmung und moderne Fenster mit Isolierverglasung für Kühlung. Im Sommer wird Wärme abgeschirmt, im Winter bleibt es innen warm. Die Farbe der Außenwände spielt ebenfalls eine Rolle. Sehr dunkle Wände erhitzen sich unter starker Sonneneinstrahlung auf bis zu 70 Grad, während weiße Wände nur etwa fünf Grad wärmer werden. Günstig ist auch eine begrünte Fassade. Die Pflanzen verdunsten permanent Wasser, womit sie die Wände kühlen.

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