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Pflanzenextrakte selber machen

06. April 2015 | Umweltgifte, Naturschutz, Schmetterlinge, Wildbienen

Die Jauchen und Brühen werden in Gefäßen aus Holz, Steingut, notfalls auch Plastik hergestellt. Metallgefäße sind ungeeignet. Die Gefäße deckt man mit Maschendraht ab, damit keine Vögel darin ertrinken können. Die Pflanzen werden kurz vor ihrer Blüte in unserem Spezial-Kräuterbeet gesammelt (Kräuter nicht einfach aus der Natur entnehmen), zerkleinert und frisch oder getrocknet mit Regenwasser übergossen. Damit sie völlig vom Wasser bedeckt sind, kann man sie notfalls auch beschweren.

Jauche

...ist fertig, wenn sie nicht mehr schäumt. Es kann ein bis drei Wochen dauern, bis der Gärungsprozess abgeschlossen ist. Solange müssen wir den Sud täglich einmal kräftig umrühren. Die Zugabe von Steinmehl (eine Handvoll auf zehn Liter) mindert den Gestank, der bei der Gärung entsteht.

Kaltwasserauszüge

...werden angefertigt, indem Pflanzenteile 12 bis 24 Stunden in kaltem Wasser ziehen.

Brühen

...werden aus 24 Stunden lang in kaltem Wasser eingeweichten Kräutern, die anschließend etwa eine halbe Stunde gekocht werden, erzeugt.

Tees

...werden wie andere Kräutertees hergestellt, indem frische Pflanzenteile mit möglichst heißem Wasser übergossen werden.

Welche Wildkäruter oder Kulturpflanzen eignen sich?

Besonders viele Wildkräuter, aber auch Kulturpflanzen besitzen Wirkstoffe zum Schutz vor Insekten und anderen Organismen. Zu den Kulturpflanzen, welche zur Abwehr von Blattläusen empfohlen werden, gehören Kartoffeln (Brühe aus den Schalen), Rhabarber (Tee aus Blättern) und Zwiebeln (Tee aus den Schalen). Ein Tee aus 200 Gramm frischen Tomatenblättern auf zehn Litern Wasser soll gegen Kartoffelkäfer und verschiedene Raupen wirksam sein.

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