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Mit gutem Gewissen Schokolade genießen

16. Dezember 2017 | Naturschutz, Umweltgifte

Bio-Schokolade ist frei von Gentechnik und Pestiziden.  (AlexanderStein / pixabay.com)

Ob als Tafel, Praline, Kakao-Getränk oder Nikolaus: Laut "Statista" nahm der Bundesbürger 2016 durchschnittlich rund zehn Kilogramm Schokolade  zu sich.

Sie gibt Energie und ist – in Maßen genossen – auch gesund. Anbau und Weiterverarbeitung der Kakaopflanze können jedoch die Umwelt schwer belasten.

Wir empfehlen daher, nur Schokolade mit Bio- und Fairtrade-Siegel zu kaufen.

Bio-Schokolade: ökologisch und fair

Im Gegensatz zum konventionellen Anbau werden auf Biohöfen keine chemisch-synthetischen Pestizide oder Mineraldünger verwendet. Biolandwirte bauen nur auf kleinen Flächen an und setzten auf Misch- statt auf Monokulturen. Dadurch bleibt das natürliche Ökosystem mit seinen Pflanzen, Tieren und Bodenlebewesen erhalten. Bei der Weiterverarbeitung verzichten Hersteller von Bioschokolade außerdem auf Sojalecithin. So können sie genveränderte Zutaten ausschließen. Zudem wird darauf geachtet, Müll zu vermeiden: Bioschokolade kommt mit weniger Verpackung aus, energieaufwendiges Alupapier wird erst gar nicht eingesetzt.

Wichtig ist es außerdem, beim Kauf darauf zu achten, dass Schokolade kein Palmöl enthält, denn dieses hat eine katastrophale Umweltbilanz und beim Herstellungsprozess werden in vielen Ländern Menschenrechte missachtet. Inzwischen gibt es viele Hersteller sowohl von Schokolade als auch von Schokocreme, die ganz auf Palmöl verzichten.

Leckere Bioschokolade gibt es z.B. von Gepa, Fairtrade und von den strengstens kontrollierten deutschen Bioanbauverbänden wie Demeter, Naturland, Bioland oder der Gäa-Vereinigung ökologischer Landbau.

Bei Schokolade gilt jedoch grundsätzlich aufgrund der schlechten Wasserbilanz (also dem hohen Wasserverbrauch in der Herstellung) wie bei allem anderen – weniger ist mehr.

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