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Freiwilligenmanagement im Rettungsnetz Wildkatze

Zahlreiche Menschen engagieren sich mit dem BUND für die Europäische Wildkatze und beteiligen sich am Lockstock-Monitoring, um dem scheuen Tier auf die Spur zu kommen.

Beim Lockstock-Monitoring sammeln Freiwillige unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards die Haare von Wildkatzen. Allein im Projekt "Wildkatzensprung" wurden in sechs aufeinanderfolgenden Wintern an mehr als 3.500 Lockstöcken über 52.000 Kontrollen durchgeführt und somit eine beachtliche Datengrundlage für die Forschung geschaffen.

Die Kontrollen sind in ein wissenschaftliches Forschungsdesign eingebettet und erfüllen die Kriterien der naturwissenschaftlichen Forschung. Somit kann für die Tätigkeit des Lockstock-Monitorings von "Citizen Science" gesprochen werden.

Bildergalerie: Freiwilligenarbeit im Wildkatzen-Projekt des BUND

(zum Vergrößern Bilder anklicken)

"Citizen Science" – Forschungsarbeit von Freiwilligen

"Citizen Science" wird oftmals mit "Bürgerwissenschaften" übersetzt, aber in Deutschland hat sich bislang noch keine einheitliche Definition durchgesetzt. Im Wesentlichen ist damit die Beteiligung von Menschen an wissenschaftlichen Projekten gemeint, die sich freiwillig und nicht im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit engagieren.

Dabei ist mit Citizen Science nicht nur die Erhebung von wissenschaftlichen verwertbaren Daten gemeint, sondern kann alle Aspekte des wissenschaftlichen Prozesses umfassen. Das Verständnis des BUND von Citizen Science hat die BUND-Ehrenvorsitzende Angelika Zahrnt wie folgt formuliert:  

"Citizen Science sollten wir nicht mehr einfach als 'Bürgerwissenschaften' übersetzen, sondern im eigentlichen Sinne der 'ehrenamtlichen Wissenschaft' gebrauchen. (…) Zivilgesellschaft muss nicht in Wissenschaftsdisziplinen denken, sondern kann sich die Freiheit erlauben, den Blick zu öffnen und Disziplinen breiter zu denken und zu überblicken. Allein, weil sie die Freiheit hat, bietet sich ihr die Chance, den Blick auf größere Zusammenhänge zu werfen und weitere Aspekte zu ergänzen."

Mit der Einbindung vieler hundert Menschen in das Projekt "Wildkatzensprung" bot sich die Möglichkeit, Erfolgsfaktoren für die Einbindung von Freiwilligen im Naturschutz vor dem Hintergrund des Citizen-Science-Ansatzes zu beantworten. Eine vom BUND in Auftrag gegebene Evaluation der Freiwilligeneinbindung hat hierfür Ergebnisse geliefert.


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Ihre Ansprechpartnerin

Andrea Andersen

Andrea Andersen

Freiwilligenmanagment Naturschutz-Großprojekte
E-Mail schreiben Tel.: (030) 2 75 86-542

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