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Tausende für das Klima und die Dörfer

24. Juni 2019 | Kohle, Klimawandel, Energiewende

Das Rheinische Braunkohlerevier stand vom 21. bis 23. Juni im Fokus des Klimaprotests. Viele Tausende machten sich auf zur größten CO2-Quelle Europas, um für mehr Klimaschutz, den schnellen Kohleausstieg und den Erhalt der von Tagebauen bedrohten Dörfer zu demonstrieren. 

BUND-Fahrraddemo beim Aktionstag "Kohle stoppen – Klima und Dörfer retten" am 22.6.19 bei Keyenberg  (Jörg Farys / BUND)

Der große internationale Protest-Freitag von "Fridays for Future" eröffnete das Demo-Wochenende mit eindrucksvollen 40.000 Teilnehmer*innen in Aachen. Das Bündnis "Ende Gelände" besetzte mit zahlreichen Aktionen zivilen Ungehorsams ab Freitag erfolgreich Kohlebahnen und Tagebaue.

Am Samstag riefen der BUND, das Bündnis "Alle Dörfer bleiben", Greenpeace, Campact und die Naturfreunde zum Aktionstag nach Keyenberg. Der Ort soll ab 2023 im Tagebau Garzweiler verschwinden, wenn die Regierungen die Kohlebagger nicht endlich stoppen. 

Neben Keyenberg sind im Rheinland noch sechs weitere Orte und der Hambacher Wald akut bedroht, im Osten Deutschlands sind es vier Dörfer. Während die Bundesregiering den Kohleausstieg verschleppt, schaffen die Braunkohlekonzerne weiter Fakten und müssen Menschen um ihre Heimat bangen – obwohl die Kohle unter ihren Häusern nicht mehr gebraucht wird und Gift ist für das Klima.

8.000 Menschen, viel mehr als je zuvor, kamen zur Kundgebung nach Keyenberg, um die Anwohner*innen zu unterstützen und schnellen Klimaschutz zu fordern. Sie kamen mit der Rad-Demo des BUND, per Shuttle und folgten vor allem zu Fuß dem Ruf der "Fridays for Future"-Bewegung. 

Das gelbe Kreuz ist das Zeichen des Widerstandes in den Dörfern. Deshalb bildeten zum Abschluss Tausende Demonstranten gemeinsam eine "gelbe Linie" als symbolischen Schutz zwischen Keyenberg  und dem nahen Tagebau Garzweiler.

Die Botschaft des Tages war unüberhörbar: Klimaschutz heißt Kohleausstieg, alle Dörfer bleiben! 

Jetzt mitmachen: Wald und Dörfer retten!

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