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Fragwürdiges Gesamtkonzept zur Elbe

30. März 2017 | Flüsse & Gewässer

Der Dauerkonflikt an der Elbe ist leider noch nicht beigelegt. Zu viele Fragen bleiben offen.

Aktion an der Elbe bei Magdeburg im Sommer 2016  (BUND)

Lange Zeit standen sich an der Elbe Fluss­schützer*innen und Was­serstraßenbe­hörden unversöhnlich gegenüber. Anfang des Jahres legten Bund und Länder ein Konzept für die Binnenelbe vor – und sogar die BUND-Ex­per­t*innen äußerten sich vorsichtig positiv.

Was ist passiert? Um den Dauerkonflikt an der Elbe zu befrieden, hatten das Bundesverkehrs- und Bundesumweltministerium Gespräche initiiert. Sie mündeten nun in ein Konzept, das im­merhin einen Rahmen bildet, um die drän­gendsten Fra­gen an der Elbe zu klären.

Mit einer neuen Strategie soll die Erosion des Flussbettes gestoppt werden – damit die wertvollen Elbauen nicht weiter austrocknen. Doch zugleich wird eine Mindesttiefe der Fahrrinne von 1,40 Meter angestrebt.

Ob sich das mit einer Verbesserung der Lebensräume an der Elbe vereinbaren lässt, ist mehr als fraglich. Zielkonflikte wie dieser müssen in den nun folgenden Gesprächen im Sinne der Elbe geklärt werden, damit sich das Verwaltungshandeln auch in der Praxis von dem alten Vorgehen löst. Dafür wird sich der BUND weiter einsetzen.

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