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Steckbrief: Brockenanemone

23. Mai 2008 | Naturschutz

Steckbrief: Brockenanemone. Foto: BUND

Inhalt

Bis zum Mauerfall war der Teufelsbart besonders stark gefährdet, weil die Brockenkuppe von 1961 bis 1989 durch die militärische Nutzung an der innerdeutschen Grenze stark beansprucht wurde.

Heute wird die Anemone nur noch zertreten, wenn Touristen und Wanderer nicht achtsam genug sind, denn das Besucherlenkungssystem des Nationalparks Harz funktioniert gut. Die größte Gefahr für den Boxbart kommt "von oben": Der saure Regen tränkt die Brocken­kuppe mit übermäßig vielen Nährstoffen. 

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