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Bis 2029 sollte Deutschland flächendeckend Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnen – ein wichtiger Schritt für Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft. Doch das Ziel wird deutlich verfehlt: Statt vielversprechende Verfahren zur Marktreife zu bringen, setzte man einseitig auf Monoverbrennung, während der wertvolle Rohstoff Phosphor größtenteils ungenutzt bleibt. Eine fundierte ökologische Bewertung der verschiedenen Verfahren zum Phosphorrecycling fehlt bis heute. Siehe dazu auch die die BUNDposition 76 „Klärschlamm – Nährstoffquelle und Schadstoffsenke“.
Der BUND fordert daher ein befristetes Moratorium mit klaren Auflagen, um die Zeit für belastbare Vergleichsdaten und eine zukunftsfähige Strategie zu nutzen. Wie eine sinnvolle Klärschlammverwertung gelingen kann und welche konkreten Schritte jetzt notwendig sind, lesen Sie in diesem Standpunkt 25 „Neuer Anlauf für das Phosphorrecycling aus Klärschlamm notwendig!“.