Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: "Wer sich in Zeiten der Klimakrise an der Erschließung neuer Kohleprojekte beteiligt, macht sich nicht nur unglaubwürdig, sondern verhöhnt das Pariser Klimaabkommen. Auch andere Unternehmen wurden angefragt, die für das Projekt wichtige Signaltechnik zu liefern, haben aber abgelehnt. Siemens unrühmliches Verhalten trägt in Australien, wo noch immer schlimme Brände wüten, zur weiteren Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bei. Das Unternehmen muss sich sofort aus dem Projekt zurückziehen."
Martin Geilhufe, Sprecher des BUND-Arbeitskreises Internationale Umweltpolitik: "Herr Kaeser sollte an die vielen 10.000 schon verlorenen Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien denken und die Beschäftigten beim Umbau des Konzerns mitnehmen. Die vielen jungen Menschen vor der Tür hier in München und seit über einem Jahr auf den Straßen und Plätzen dieser Welt haben die Gesellschaft verändert. Die Mehrheit ist für konsequenten Klimaschutz. Siemens muss die fossile Unternehmensgeschichte endgültig hinter sich lassen."
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- Hinweis an Redaktionen: Martin Geilhufe, Sprecher des BUND-Arbeitskreises Internationale Umweltpolitik, wird auf der Jahreshauptversammlung sprechen, ist in München vor Ort und steht für Interviews und Rückfragen zur Verfügung. Sie erreichen ihn mobil unter 0172/7 95 46 07 oder martin.geilhufe(at)bund-naturschutz.de
- Brief der BUND-Partnerorganisation Friends of the Earth Australia
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