BUND zieht Bilanz: Ein Jahr Friedrich Merz, ein Jahr Abbau von Umweltstandards

05. Mai 2026 | Energiewende, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Wirtschaft

Zu einem Jahr Bundesregierung erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

Olaf Bandt Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender  (PHOTOGRAFIC Berlin)

„Ein Jahr nach Amtsantritt zeigt die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor allem eines: ökologische Kurzsichtigkeit. Statt Klima-, Natur- und Gesundheitsschutz konsequent weiterzuentwickeln, setzen Merz und seine Regierung in vielen Bereichen auf den Abbau erreichter Standards.

Das ist kein Modernisierungskurs, sondern politischer Rückschritt. Wer den Kampf gegen die ökologische Krise nicht als Regierungsauftrag begreift, verkennt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Risiken der Gegenwart. Das schwächt die deutsche Wirtschaft und macht uns abhängig von fossilen Importen. Nur mit Erneuerbaren, Energieeffizienz und einem sparsamen Umgang mit Ressourcen wird das Land krisenfester. Es braucht eine Bundesregierung, die Verantwortung übernimmt und den Schutz von Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität als Maßstab ihres Handelns sieht. Deutschland muss auf ökologischen Modernisierungskurs.“

Kontakt: 

  • Patrick Rohde, stv. BUND-Geschäftsführer und Abteilungsleiter Politische Strategie, Tel.: +49 30 27586-413, Mobil: +49 171 5702631, patrick.rohde(at)bund.net
  • BUND-Pressestelle: Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Clara Billen | Lara Dalbudak
    Tel.: +49 30 27586-497 | -531 | -464 | -425
    presse(at)bund.net

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