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Weihnachtsbeleuchtung ohne Energieverschwendung

15. Dezember 2016 | Energiewende, Nachhaltigkeit

So schön die Weihnachtsdekoration auch ist, sie sollte nicht permanent eingeschaltet sein.  (Tabeajaichhalt / pixabay.com)

Millionen Menschen bringen in der Ad­vents­zeit ihre Wohnungen, Gärten und Balkone mit Lich­­ter­ketten, Lämpchen oder blinkenden Weihnachtsster­nen zum Leuchten.

So schön solche winterlichen Lichterspiele auch sind, sie verschwenden oft jede Menge Strom: Dem Energieunternehmen Lichtblick zufolge wird mit Weihnachbeleuchtung deutschlandweit genauso viel Strom verbraucht wie in einer Stadt mit 270.000 Einwohnern im gesamten Jahr. Tendenz: steigend.

Insbesondere Glühlämpchen lassen die Stromrechnung in die Höhe schnellen und tragen mit ihrem hohen Energieverbrauch auch zum Klimawandel bei.

Wir empfehlen daher, auf Weihnachtsbeleuchtung mit Leuchtdioden (LED) umzustellen. LED-Modelle halten nicht nur wesentlich länger, sie verbrauchen auch bis zu 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten. Und das kann richtig Geld sparen: Der Betrieb einer Lichterkette mit Glühlämpchen kostet in der ganzen Adventszeit bei täglich zwölf Stunden Gebrauch rund zehn Euro, bei entsprechenden LED-Modellen dagegen weniger als einen Euro. Wichtig ist jedoch, keine batteriebetriebenen Lichterketten zu kaufen. Lichterketten mit Anschlussmöglichkeit in der Steckdose belasten die Umwelt weniger. Zusatzfunktionen wie Licht dimmen oder Farbwechsel können jedoch den Energieverbrauch erhöhen. Als Außenbeleuchtung eignen sich solarbetriebene LED-Lichterketten.

Grundsätzlich sollten Sie die weihnachtliche Deko nicht permanent brennen lassen, sondern diese bedarfsgerecht ein- und ausschalten. Davon profitieren neben Anwohnern auch nachtaktive Tiere. Die dafür nötigen Zeitschaltuhren gibt es im Handel bereits für weniger als zehn Euro. So gilt auch – und vielleicht besonders – zu Weihnachten: Weniger ist häufig mehr.

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