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Scharfe Schönheit: Die Pfeilkresse

20. April 2018 | Naturschutz

Die Pfeilkresse hat einen scharfen Geschmack und eignet sich gut für Salate und Soßen.  ( Jeannette Cwienk / wilderwegesrand.de )

Sie mögen es scharf und knackig? Dann ist diese Vertreterin der Feld- und Wiesen-Wildkräuter genau der Richtige für Sie. Und gesund ist es auch noch, das Lepidium draba – so der lateinische Name der Pfeilkresse. Wie ihr Name schon sagt, schmeckt sie deutlich nach Kresse. Aber nicht einfach nur scharf, wie man das von Kresse aus dem Laden kennt, sondern sie hat noch ein paar Nuancen mehr.

Würzkraut vom Wegesrand

Scharf und würzig wie sie sind, eignen sich die Blätter der Pfeilkresse sehr gut als Würze für Salatsaucen, aber auch als pikante Zutat im Salat selbst sowie in Kräuterquark oder Kräuterbutter. Ihre Samen sind noch schärfer und wurden früher anstelle von Pfeffer verwendet. Man kann die Samen trocknen, aber auch grün essen – allerdings sollte man sie in beiden Fällen aus ihrer Hülle nehmen.

Ihre Blüten duften vordergründig sehr süßlich, aber bei der "zweiten Nase" erkennt man auch hier, dass die Pfeilkresse eine wirklich scharfe Schönheit ist. Ihre Blüten eignen sich als Dekoration in Salaten, auf Suppen, aber durchaus auch in Quark und Butter. Außerdem können Sie sie gut  für Teemischungen verwenden.

Schärfe, die gesund ist

Wie die meisten Wildkräuter, die scharf schmecken, ist auch die Pfeilkresse reich an Senfölgylkosiden. Die Pflanze entwickelt sie gegen Fressfeinde. Für uns sind sie gesund, wirken antibakteriell und antiviral und regen die Verdauung an. Sie helfen auch gegen Blähungen. Außerdem enthält sie ein recht breites Spektrum an B-Vitaminen, Vitamin E, Folsäure und reichlich Vitamin C.

Standorte der Pfeilkresse

Die Pfeilkresse wächst selten allein, meist stehen viele Pflanzen in einem Verbund. Sie gedeiht besonders gut auf lehmigen Böden, etwa auf Äckern und Feldern. Dort ist sie eines der typischen "Unkräuter". Aber auch an Böschungen und Straßenrändern  können Sie sie finden. Ab Anfang Mai beginnt die Pfeilkresse zu blühen, dann erkennt man sie besonders gut. In warmen Frühjahren blüht sie auch schon im April.

Dieser Ökotipp stammt von Jeannette Cwienk (www.wilderwegesrand.de).

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