Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Herbstzeit ist Erntezeit: Obst fachgerecht lagern

22. August 2014 | Klimawandel, Landwirtschaft, Naturschutz, Nachhaltigkeit

Äpfel sind nicht nur gesund, sie lassen sich auch gut lagern.  (Tim Mossholder / CC0 1.0 )

Für eine gesunde Ernährung ist Obst unver­zichtbar. Oft aus Übersee importierte und mit Folien oder in Kunststoffschalen verpackte Ware, darunter auch Äpfel, Birnen oder Pflaumen führen wegen langer Transportwege leider zu unnötigen Umweltbelastungen.

Äpfel und Birnen lassen sich gut lagern

Hingegen ist das Angebot von ökologisch angebautem Obst aus der eigenen Region besonders groß. Für den Herbst und Winter empfiehlt es sich, einen kleinen Vorrat regionaler Produkte anzulegen. Bei niedrigen Temperaturen – optimal sind vier Grad Celsius – und hoher Luftfeuchtigkeit lassen sich zum Beispiel Äpfel und Birnen je nach Sorte zwischen zwei und fünf Monate lagern. Dafür eignen sich unbeheizte Keller, frostsichere Garagen oder kühle Dachböden.

Kernobst sollte getrennt aufbewahrt werden. Die Früchte sollten ohne sich zu berühren neben­einan­der liegen. Das klappt am Besten in flachen Holzkisten, sogenannten Apfelstiegen oder in flachen Pappkartons. Nüsse sind kühl, trocken und dunkel zu lagern. Die ganzen Schalenfrüchte sind monatelang haltbar, während geschälte und geriebene Nüsse rasch verbraucht werden müssen, sie würden sonst verderben.

Ernten als Alternative zum Kaufen

Äpfel, Birnen oder Nüsse kann jeder ernten, selbst ohne eigenen Garten. In fast allen Regionen gibt es im öffentlichen Raum Obst- und Nussbäume, deren Erträge von niemandem geerntet werden. Diese gehören normalerweise Gemeinden, Kreisen oder dem Bund. Über die Internet-Plattform "Mundraub" kann man Bäume und Sträucher ausfindig machen, deren Früchte gesammelt werden können. Da dort allerdings jeder Standorte "freier" Bäume eintragen kann, sollte man sich zusätzlich beim Eigentümer erkundigen ob die Früchte geerntet werden dürfen. Nach dem Motto "Wer ernten will, muss auch säen" rufen die Initiatoren der Plattform außerdem zum Nachpflanzen von Büschen und Bäumen sowie zu deren Pflege auf. Beim Pflücken sollten die Bäume und Sträucher nicht beschädigt und darin lebende Kleintiere und Insekten geschont werden. Damit sich weite An- und Abfahrten in der Um­welt­bilanz nicht negativ auswirken, sollten Sie zuerst Obstbäume und Sträucher in Ihrer Nähe suchen.

Mehr Informationen

Zur Übersicht

BUND-Newsletter abonnieren!

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich zur Kenntnis genommen.

BUND-Bestellkorb