Fernreisen, große Autos, hoher Konsum: Wer viel Geld hat, verursacht im Durchschnitt deutlich mehr CO2. Gleichzeitig treffen steigende Energiepreise, Hitze oder notwendige Veränderungen im Alltag Menschen mit wenig Geld oft besonders hart. Wer auf dem Land mit schlechter Busverbindung lebt, kann das Auto kaum stehen lassen. Wohnt jemand zur Miete, entscheiden andere über Dämmung oder Heizung.
So wird Klimaschutz schnell zur Frage der Gerechtigkeit: Kann man von allen den gleichen Einsatz verlangen, wenn Möglichkeiten, Belastungen und CO2-Fußabdruck so unterschiedlich verteilt sind?
Darüber sprechen Stefan & Biggi aus dem BUND-Arbeitskreis Umweltbildung mit dem Nachhaltigkeitsexperten Dr. Christian Berg, der als Professor an verschiedenen Universitäten lehrt.