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Wildtiere und insbesondere Wildschweine eignen sich gut als Indikatoren für Kontaminationen in der Umwelt. Der BUND hat deshalb verfügbare Daten zur PFAS-Belastung von Wildschweinfleisch und Wildschweinleber bei den zuständigen Behörden der Bundesländer erfragt. Die erhaltenen Daten wurden dann von Expert*innen der Universität Gießen und Bonn im Hinblick auf das Ausmaß der Belastung sowie auf potenzielle Gesundheitsrisiken durch den Verzehr ausgewertet und als Studie international „Peer reviewed“ (wissenschaftlich begutachtet) veröffentlicht. Das erschreckende Ergebnis: In 131 der 152 Wildschweinfleischproben wurde mindestens ein PFAS nachgewiesen, während in allen 114 Wildschweinleberproben PFAS nachweisbar waren. Die PFAS-Gehalte aller Wildschweinleberproben überschritten gesetzliche Grenzwerte.