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BUND zum "Ökoschuldentag": Ressourcenschutz braucht mehr als Effizienzsteigerung. Wir verbrauchen immer schneller immer mehr

12. August 2015 | Ressourcen & Technik

Berlin: Am 13. August ist der "Ökoschuldentag" (Earth Overshoot Day), der Tag, an dem die Menschheit mehr an natürlichen Ressourcen verbraucht haben wird, als unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen kann. "Ab diesem Donnerstag leben wir auf Pump", sagte Rolf Buschmann, Experte für Ressourcenschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). "Auf lange Sicht wird unser Planet uns keinen Kredit mehr geben können. Wir verbrauchen immer schneller immer mehr", so Buschmann.

Angesichts des weltweit steigenden Konsums und des wachsenden Verbrauchs von nicht erneuerbaren Ressourcen und Rohstoffen wie Öl, Gas, Metallen und Mineralien, aber auch Wasser und Land, würden diese natürlichen Güter immer knapper. "Einmal verbraucht, sind diese Ressourcen nahezu unwiederbringlich verloren", sagte Buschmann. "Ressourcenschutz braucht mehr als nur den effizienteren oder sparsameren Umgang mit Rohstoffen und Energie, der deren Verfügbarkeit lediglich über einen längeren Zeitraum streckt. Der Raubbau an natürlichen Rohstoffen und die negativen Auswirkungen des Rohstoffverbrauchs werden so nicht entscheidend verhindert", kritisierte Buschmann. "Auch die Zerstörung der Umwelt und die Schadstoffbelastung von Wasser, Boden und Luft führen zum Verlust von Artenvielfalt und dazu, dass wertvolle Ressourcen schwinden", so der BUND-Experte.

Vor diesem Hintergrund veröffentlicht der BUND die Broschüre "Ressourcenschutz ist mehr als Rohstoffeffizienz", in der Fakten zu einem zukunftsfähigen Umgang mit begrenzten Ressourcen dargestellt, Zusammenhänge erklärt sowie Entscheidungshilfen für Politiker und Anregungen für gesellschaftliche Initiativen gegeben werden.

Pressekontakt

  • Rolf Buschmann, BUND-Experte für Ressourcenschutz, Tel. (0 30) 2 75 86-482, rolf.buschmann(at)bund.net bzw. Annika Natus, BUND-Pressereferentin, Tel. (0 30) 2 75 86-425/-489, Fax (0 30) 2 75 86-440, presse@bund.net

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