Zwei Küken. Foto: Cornelia Anghel / shutterstock.com

Ihre Spende für die Agrarwende

Wir fordern, eine Tierhaltung, die sich an den Bedürfnissen der Tiere orientiert, weniger Pestizide, gesunde Nahrung mit weniger Fleisch und faire Bezahlung für alle, die in der Landwirtschaft arbeiten. Mit Ihrer Hilfe packen wir’s an.

FÜR EINE LANDWIRTSCHAFT MIT ZUKUNFT SPENDEN

Kennen Sie das Land der Megastallanlagen? Zehntausende Tiere in einer Stallanlage – die Dimensionen sind schwer vorstellbar. Und doch gibt es sie, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Hier leben Schweine, die nicht wissen, wie es ist, im Matsch zu wühlen. Hühner, die noch nie in der Erde gescharrt und Rinder, die noch nie die Sonne gesehen haben. Diese Megaanlagen sind eine Folge der fehlgeleiteten Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Sie kannte nur eine Devise: Wachstum um jeden Preis – auf Kosten von Mensch, Tier, Natur und Umwelt.

Gleichzeitig müssen Höfe schließen. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt seit Jahrzehnten. Gegen wenige große Agrarkonzerne haben kleinere Familienbetriebe kaum eine Chance. Sie leiden unter Dumpingpreisen für ihre Produkte und unwirtschaftlich hohen Pachtpreisen.

JETZT SPENDEN FÜR DIE AGRARWENDE

Die Folgekosten dieser Agrarindustrie gehen in die Milliarden: Die Klimakrise wird angeheizt, Wälder – insbesondere im globalen Süden – werden gerodet, um immer mehr Futter zu produzieren, Böden und Grundwasser werden belastet. Allein in Deutschland werden 60 Prozent der Ackerflächen für den gezielten Anbau von Tierfutter genutzt, statt Lebensmittel für die menschliche Ernährung anzubauen. Weltweit ist es noch immer ein Drittel.

Auf vielen dieser Flächen stehen Monokulturen, insbesondere in Südamerika vor allem gentechnisch veränderte und gegen Pestizide wie Glyphosat im Labor unempfindlich gemachte Pflanzen. Die Folge: Der Einsatz von Pestiziden nimmt weltweit nicht ab – mit all den negativen Folgen für die Biodiversität und Ökosysteme.

Die Regierung muss den Umbau der Landwirtschaft schnell angehen. Sie muss bei der Förderung umsteuern: Gemeinwohlleistungen müssen einkommenswirksam honoriert werden, statt pauschal Flächenbesitzende zu bezahlen. Wir werden Druck machen!

Dank Ihrer Spenden können wir handeln

  • Wir machen Druck und zeigen Gesicht: Wir starten Petitionen, organisieren Proteste, mobilisieren z. B. für die Wir-haben-es-satt-Demo, drucken Plakate und Flyer und führen Gespräche mit Politiker*innen. All das kostet Geld.
  • Wir zeigen Alternativen auf: Wir erarbeiten Positionspapiere und Studien für eine soziale und ökologische Agrarpolitik. Wir bringen unsere Expertise in Gremien ein und erarbeiten konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik.

Der BUND fordert:

  • die vollständige Umsetzung und umfassende Erweiterung der Tierhaltungskennzeichnung. Jedes tierische Produkt muss transparent gekennzeichnet sein. 
  • eine Erweiterung der bereits vorliegenden Vorschläge für den Um- und Abbau der Tierhaltung und gesicherte Finanzierung des Umbaus. 
  • ein ambitioniertes Pestizidreduktionsprogramm: 50 Prozent weniger Einsatz und ein Verbot besonders toxischer Stoffe. Nur das hält den Verlust der Biodiversität in der Agrarlandschaft auf.
  • einen Umbau bei den Forschungs- und Fördermitteln, damit sie den Wandel zu einer ökologischeren, klimagerechten Landwirtschaft befördern, statt falsche Produktionsanreize zu setzen. Vor allem die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss endlich zu einem Instrument der angemessenen Honorierung gesellschaftlicher, ökologischer Leistungen werden.
  • die Beibehaltung der strengen Gentechnikregulierung in Europa, damit ökologische und konventionelle Landwirtschaft ohne Gentechnik weiter möglich sind.
  • den Einstieg in die Ernährungswende: eine gesunde und bezahlbare Ernährung für alle, die gut für die Umwelt ist. Das bedeutet: weniger Fleisch und tierische Produkte, stattdessen eine Stärkung der pflanzlichen Ernährung.

Meine Spende FÜR DIE AGRARWENDE

Der BUND: Laut und bunt für eine neue Agrarpolitik!

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BUND-Spendenkonto

GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Für die Agrarwende
 

Übrigens: Die Stif­tung Waren­test beschei­nigt: Der BUND arbeitet wirt­schaftlich und transparent. (Finanztest 1/2024)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft