Ihre Spende für die Agrarwende

Die Agrarwende, ein wichtiges Thema für Natur, Mensch und Umwelt verlieren derzeit immer mehr an Aufmerksamkeit. Dabei hat die fehlgeleitete industrielle Land­wirtschaft fatale Aus­wirkungen auf uns alle: Zu wenig Tierwohl, zu viel Gülle, viel Gensoja-Futter, viel zu hoher Pestizid­einsätz und massenhaft Hähnchenfleisch-Exporte, welche die Märkte im globalen Süden überfluten. Kurzum: Die Agrar­industrie heizt die Klima­krise und gesell­schaftliche Kon­flikte gefährlich an – das müssen wir stoppen!

FÜR DIE AGRARWENDE SPENDEN

Agrarwende: Das Bohren dicker Bretter

Artgemäße Tierhaltung: Tiere auf der Wiese. Foto: Luka Tomac / Friends of the Earth Europe Wir möchten eine natur­nahe, bäuerlichen und ökologische Land­wirtschaft fördern.  (Luka Tomac / Friends of the Earth Europe)

Seit Jahr­zehnten stemmt sich die Agrar­lobby gegen jede Veränderung. Und auch Land­wirtschafts­ministerin Julia Klöckner lässt die Bäuer­*innen bei der not­wendigen sozial-ökologischen Reform weitgehend allein. Dabei stehen 2021 zukunfts­trächtige Entscheid­ungen an:

Die Verteilung der EU-Agrarmilliarden geht auf die Zielgerade. Unklar ist, ob mit den knapp 54 Milliarden-Subventionen endlich Bauernhöfe, die Tiere gut halten, Umwelt- und Klima schützen und gutes Essen für uns alle herstellen, gefördert werden – oder ob weiterhin das Geld einfach mit der Gießkanne verteilt wird!

Deswegen wirken unsere BUND Expert*innen für Agrarpolitik auf politische Entscheid­ungen ein. Unser unermüdliches Engage­ment fußt auf Unabhängigkeit sowie Expert*­innen-Wissen. Wir fühlen uns einzig der Natur und Umwelt sowie der natur­nahen, bäuerlichen und ökologischen Land­wirtschaft ver­pflichtet. Aus diesem Grund muss unsere Tätigkeit vor­nehm­lich durch private Spenden finanziert werden.

JETZT SPENDEN

Unsere Forderungen an die Politik!

Glückliches Schwein; Foto: © Lilifox - Fotolia.com Der kleinere Viehbestand je Fläche beim Ökolandbau ist gegenüber der konventionellen Landwirtschaft klimafreundlicher.  (Lilifox / Fotolia.com)

Ein Viertel aller Ackerflächen in Deutschland ist von Wind- und Bodenerosion betroffen! Zugleich steigt der Flächenverbrauch weiter: Immer mehr fruchtbare Böden werden verdichtet, degradiert oder zerstört. Überdüngung und Pestizideinsatz in der industriellen Landwirtschaft töten zudem Vögel und Insekten und belasten unsere Gewässer und das Klima. Der BUND kämpft für eine echte Agrarwende hin zu einer ökologischen Landwirtschaft. 

Der BUND fordert

  • Agrarsubventionen zur Honorierung ökologischer Leistungen der Bäuer*innen nutzen!
  • Für faire Erzeugerpreise und bäuerliche Landwirtschaft kämpfen!
  • Zehn Prozent der Fläche jedes Agrarbetriebs für den Naturschutz bereitstellen!
  • Düngerecht verschärfen! Gewässer vor Nitrat schützen!
  • Einsatz von Pestiziden einschränken! Glyphosat vollständig verbieten!
  • Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verbieten!
  • Freihandelsabkommen TTIP und CETA als Einfallstor für Gentechnik verhindern!

Darum sind wir auf Spenden angewiesen

Positionspapiere und Studien zur Agrarwende erarbeiten, Gespräche mit der Politik initiieren, Flyer und Plakate drucken, Bühne und Lautsprecherwagen für Demonstrationen mieten, Menschen mobilisieren – all das kostet Geld. Und dieses Geld müssen wir mithilfe von privaten  Unterstützer*innen aufbringen, um unabhängig von Wirtschaft und Politik für die Agrarwende einstehen zu können. Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen!

"Wir haben es satt!"- Demo 2020

(zum Vergrößern Bilder anklicken)

Übrigens: Die Stiftung Warentest empfiehlt den BUND als "beispielhaft, transparent und gut organisiert". (Test 11/2013)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft