Warum brauchen wir mehr Wildnis?
Wildnis ist in Deutschland rar. Gerade einmal 0,6 Prozent der Landesfläche steht für sich frei entwickelnde Natur hierzulande zur Verfügung. Und das ist eindeutig zu wenig! Wir brauchen unbedingt mehr Wildnis. Denn wo Menschen nicht eingreifen, bieten sich enorme Chancen:
Wildnisgebiete binden CO2 aus der Atmosphäre und tragen so zum Klimaschutz bei. Sie speichern Wasser und puffern die Folgen von Dürren und Hochwasser ab. In der Wildnis entfalten sich einzigartige Lebensräume. Hier finden oftmals Arten Zuflucht und neue Biotope, die anderswo längst selten geworden sind. Zudem wohnt echter Wildnis ein ganz besonderer Zauber inne und bietet besondere Naturerlebnisse für Jung und Alt.
Was tut der BUND für mehr Wildnis?
- Wir geben Wildnis Raum. So konnten wir zum Beispiel dank Spenden 1.300 Hektar des Tagebaugebiets Goitzsche bei Bitterfeld für die Natur erwerben. Und im rund 8.000 Hektar großen Laubwald der Hohen Schrecke in Thüringen darf sich auf über 3.000 Hektar Waldwildnis entfalten.
- Wir schützen Wildnis. Damit Tiere und Pflanzen in unseren Wildnisgebieten ungestört leben können, kümmern wir uns um ihren Schutz. Wir kennzeichnen Wege und informieren Besucher*innen. In Veranstaltungen geben wir zudem unser Wissen über Wildnis weiter.
- Wir setzen uns politisch für Wildnis ein. Wildnis braucht klare politische Entscheidungen und verbindliche Ziele. Deshalb fordern wir, endlich mindestens zwei Prozent der Landesfläche als Wildnis zu schützen – mittelfristig fünf Prozent. Dafür machen wir uns auf allen Ebenen stark.
So setzen Sie sich für mehr wilde Natur ein
Beispiele, wie Ihre Spende hilft:
- Mit 50 Euro stärken Sie unsere politische Arbeit für mehr Wildnis, damit Natur endlich mehr Platz bekommt.
- Mit 100 Euro ermöglichen Sie Auwälder an der Elbe. Konkret finanzieren Sie damit die Pflanzung von vier Bäumen als Startpunkt für natürliche Prozesse.
- Mit 500 Euro unterstützen Sie die BUND-Wildnisarbeit vom Flächenkauf bis zum Schutz der Lebensräume.
Unsere Erfolge für mehr Wildnis
- Goitzsche bei Bitterfeld: Wo einst Braunkohle gefördert wurde, entfaltet sich heute wilde Natur. Der BUND hat dank Spenden 1.300 Hektar Fläche für die Wildnis erworben.
- Hohe Schrecke in Thüringen: Hier kann sich der Wald wieder frei entwickeln. In dem etwa 8.000 Hektar großen Laubwald entsteht auf mehr als 3.000 Hektar wertvolle Waldwildnis.