Mobil mit dem Rad. Foto: Alejandro Lopez / CC0 1.0 / unsplash.com

Für die Mobilitätswende starkmachen

Wir haben in Deutschland eines der dichtesten Straßennetze weltweit. Wir leiden unter dreckiger Luft und Verkehrslärm. Trotzdem sind über 1.300 neue Projekte bei Autobahnen und Bundesstraßen vorgesehen. Dafür werden Wälder, Wiesen und Moore zerstört. Lassen Sie uns das gemeinsam stoppen!

Meine Spende für die Mobilitätswende

Warum ist eine Mobilitätswende dringend nötig?

Mit jedem Kilometer neue Autobahn oder Bundesstraße verlieren wir wertvolle Naturflächen, die als CO2-Speicher und Lebensräume für Tiere und Pflanzen unverzichtbar sind. Zudem fördert der Straßenbau nicht nur den klimaschädlichen Autoverkehr, sondern zerstört durch Lärm, Abgase und Flächenversiegelung auch unsere Lebensqualität.

Statt in teure und umweltschädliche Neubauprojekte zu investieren, sollten öffentliche Gelder in den Erhalt bestehender maroder Brücken, Schienen und Straßen sowie den Ausbau bei Bus, Bahn und Radwegen fließen. Denn mehr Straßen schaffen nicht mehr Mobilität – sie sorgen für mehr Verkehr, mehr Emissionen und weniger Natur.

Wie setzt sich der BUND für die Mobilitätswende ein?

  • Wir prüfen natur- und klimaschädliche Projekte juristisch. Sobald Bauvorhaben wie Autobahnen Umweltgesetze verletzen, prüfen wir Klagen vor Ort. Das bedarf sorgfältiger Vorbereitung, denn ist gibt mächtige Lobbygruppen, die für neue Straßen kämpfen.
  • Wir machen Druck auf die Verkehrspolitik. Wir erstellen fundierte Stellungnahmen und Studien. Natur- und Klimaschutz müssen bei der Verkehrsplanung stärker berücksichtigt werden. Dafür setzen wir uns in Gesprächen in den zuständigen Ministerien und mit Politiker*innen ein und leisten Überzeugungsarbeit.
  • Wir entwickeln alternative Verkehrskonzepte. Wir erarbeiten Konzepte für eine Mobilität für alle – mit Fokus auf Schienen, ÖPNV und Radverkehr. Diese tragen wir in die Öffentlichkeit und beraten sie mit anderen Umweltverbänden, Gewerkschaften und Sozialverbänden.

So setzen Sie sich für die Mobilitätswende ein

Mit Ihrer Spende machen Sie sich für eine klimafreundliche und gerechte Mobilität stark. Beispiele, wie Ihre Spende hilft:

  • Mit 25 Euro fördern Sie die Aufklärung über schädliche Bauvorhaben, indem Sie die Erstellung von Infomaterialien und die Durchführung von Kampagnen ermöglichen.
  • Mit 50 Euro stärken Sie unsere politische Arbeit für eine klimafreundliche Mobilitätswende, indem Sie das Entwickeln von Alternativkonzepten und Studien unterstützen.
  • Mit 100 Euro leisten Sie einen Beitrag zu Klagen gegen klimaschädliche Bauprojekte, indem Sie juristische Gutachten sowie Anwalts- und Gerichtskosten finanzieren.

Unsere Erfolge in der Verkehrspolitik

  • Den Bau der A26 Ost in Hamburg gestoppt: Mit unserer Klage haben wir eines der teuersten Autobahnprojekte Deutschlands gestoppt und damit auch die Zerstörung einer 150 Hektar großen Biotopfläche vorerst verhindert.
  • Ersten Bauabschnitt der A20 in Niedersachsen gestoppt: 2018 verhinderte der BUND mit einer Klage die Planung des ersten Bauabschnitts der A20 – eines der umweltschädlichsten Projekte Deutschlands.
  • Verfassungsbeschwerde erfolgreich: Im Herbst hat der BUND gemeinsam mit anderen gegen die unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung Beschwerde eingelegt. Eine erste Zwischenentscheidung des Verfassungsgerichts macht Hoffnung, dass das Gericht die neue Bundesregierung zu mehr Klimaschutz verpflichtet.
  • Autobahnprojekte ausgebremst: Mit unserem Widerstand gegen die A20, A26, A8 und A1 verhindert der BUND übereilte und umweltschädliche Bauvorhaben. So schaffen wir Raum für eine Verkehrspolitik, die Klima, Natur und Menschen gleichermaßen berücksichtigt.

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Zukunft leiser, umweltfreundlicher und gerechter wird.

Jetzt spenden

BUND-Spendenkonto

GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE43 4306 0967 8016 0847 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Mobilitaetswende

Übrigens: Die Stif­tung Waren­test beschei­nigt: Der BUND arbeitet wirt­schaftlich und transparent. (Finanztest 1/2024)

Initiative Transparente Zivilgesellschaft