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Unser Wald soll leben

Der BUND setzt sich für den Schutz des Waldes in unserer Heimat ein. Ob Hainich, Harz, Kellerwald, Steigerwald, Schwarzwald, Bayerischer Wald oder die Hohe Schrecke: Naturbelassene Wälder sind eine Oase der Artenvielfalt und wichtig für den Klimaschutz.

Lebendige Wälder statt monotone Forste

Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen, Foto: T. Stephan Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen  (T. Stephan)

In naturbelassenen Wäldern dürfen sie ungehindert wachsen: altehrwürdige Baumriesen, die schon zu Zeiten von Kaisern und Königen ihren Platz im Wald erstritten haben. Diese Urwälder in Deutschland bieten zahlreichen Tieren Unterschlupf und Nahrung. Unsere letzten urtümlichen Waldgebiete pulsieren vor Leben.

Doch heute dominieren fast überall monotone Forste die Landschaft, in denen die meisten Bäume gerade mal bis zu 80 Jahre alt werden dürfen. Wald droht zunehmend zu einer Kapitalanlage zu werden. Angesichts dieser Entwicklung ist es unsere Aufgabe, den Wald noch besser zu schützen. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns dabei!

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Alte Wälder: Heimat für Specht, Waldkauz, Rothirsch ...

Rothirsch; Foto: vonDüre / fotolia.com Rothirsche waren früher in ganz Deutschland verbreitet und wanderten sehr weit. Diese uralten Wanderwege sind heute zerschnitten.  (vonDüren / Fotolia)

Rothirsche waren früher in ganz Deutschland verbreitet und wanderten sehr weit. Vor allem im Gebirge legten sie häufig lange Strecken zwischen ihren Sommerlebensräumen am Berg und den Winterlebensräumen im Tiefland zurück. Diese uralten Wanderwege sind heute zerschnitten, so dass die Rothirsche auf isolierten Waldinseln festsitzen. Rothirsche brauchen große Wälder, auf denen sie quasi barrierefrei wandern können.

Aber auch das Beispiel des Schwarzspechts zeigt, warum ein natürlicher Wald für viele Tierarten so überlebens­wichtig ist. Dieser Baumeister des Waldes zimmert seine Bruthöhlen in alte Buchen mit mächtigen Stämmen. In einem Wirtschaftswald würde ein solcher Baum bald geschlagen. Dann gerät der Schwarzspecht in Wohnungsnot – und "Nachmieter" wie Waldkauz, Fledermaus, Hohltaube und Baummarder haben kaum eine Überlebenschance.

Deshalb setzt der BUND alles daran, möglichst viele rein wirtschaftlich genutzte Wälder wieder zu Lebensräumen mit natürlicher Vielfalt und Dynamik zu machen – oft auch durch Flächenkäufe.

Unterstützen Sie die Arbeit des BUND zum Schutz unserer heimischen Wälder mit einer Spende. Ihre Hilfe kommt an. Vielen Dank!

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BUND-Jahresbericht 2016

Einblicke in die Arbeit für den Natur- und Umweltschutz

  • Was unternimmt der BUND für mehr Natur- und Umweltschutz?

  • Welche Erfolge hat er erzielt?

  • Was ist noch zu tun? Wie finanziert er seine Arbeit?

Antworten gibt der Jahresbericht

Neuen Megastall verhindern

Glückliches Schwein. Foto: talsen / Fotolia.com So sehen glückliche Schweine aus – wir wollen mehr davon sehen!  (talsen / Fotolia.com)

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Irina Jacob

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