Die Weitervernetzung: der Wildkatzensprung

Wildkatze kauert auf Baumstamm. Foto: Thomas Stephan/BUND

Wildkatzen- und Waldschutz haben eine lange Tradition beim BUND. Der BUND Naturschutz in Bayern begann bereits vor 25 Jahren damit, die im Freistaat damals ausgerottete Wildkatze wieder anzusiedeln. Heute setzt der Verband jedoch bundesweit auf die Wiedervernetzung der Wälder, um die biologische Vielfalt – und die scheue Wildkatze – nachhaltig zu schützen.

Das aktuelle Projekt "Wildkatzensprung" dehnt sich über zehn Bundesländer aus. Der "Wildkatzensprung" bringt das Engagement des BUND für einen deutschlandweiten Waldverbund und den Schutz der scheuen Europäischen Wildkatze auf das nächste Level.

Der Wildkatze in die Gene geschaut

Nachweisunterschiede zwischen Wirtschaftswald (Nadelwald) und Laubwälder

Die Arbeit hat sich gelohnt: Nach mehr als drei Jahren hat der BUND gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung die Gendatenbank zur Europäischen Wildkatze in Deutschland vorgestellt. Die Gendatenbank liefert wertvolle Erkenntnisse für den Natur- und Artenschutz – ein riesiger Wissensschatz für Menschen im Naturschutz, in Forschung und Politik.

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Pflanzungen – Grüne Korridore

Pflanzung in Niedersachsen, Foto: J. Farys/BUND

In sechs Bundesländern wird der BUND tausende Bäume und Büsche pflanzen und so die Lebensräume von Wildkatzen und vielen anderen Waldbewohnern mit grünen Korridoren wieder verbinden. Mehr...

Mitmachen – Gemeinsam aktiv für Wildkatze und Waldverbund

Im "Wildkatzensprung" haben Natur- und KatzenfreundInnen viele Möglichkeiten, für unsere scheuen Tiger und die Wiedervernetzung unserer Wälder aktiv zu werden.  Bereits heute pflanzen hunderte Menschen grüne Korridore für die Wildkatze, verteilen Infomaterialien, halten Vorträge oder sammeln Haarproben für unsere Gendatenbank.  Mehr...

Presse und Service

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