Über 30 Jahre aktiv für den Schutz der Natur und Umwelt

Am 20. Juli 1975 gründen Horst Stern, Prof. Bernhard Grzimek, Dr. Herbert Gruhl, Enoch zu Guttenberg, Hubert Weinzierl, Hubert Weiger und 16 weitere Natur- und Umweltschützer in Marktheidenfeld den Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland. Zum Vorsitzenden wird Bodo Manstein gewählt. 1977 erfolgt die Umbenennung des Verbandes in Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Mehr über die Geschichte der ersten Jahre

In den 80er Jahren gewinnt der BUND stetig an Größe und Einfluss. Der Widerstand gegen Atomkraftwerke und die Warnungen vor dem Waldsterben sind zwei zentrale Aspekte der BUND-Arbeit.

1983 wird Hubert Weinzierl zum BUND-Vorsitzenden gewählt.

Am 17. November 1984 wird die BUNDjugend gegründet. Der BUND hat über 100.000 Mitglieder.

1989 wird der BUND Mitglied von Friends of the Earth International.

1990 werden in Ostdeutschland fünf Landesverbände gegründet.

1995 veröffentlichen der BUND und Misereor die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland", die große Resonanz findet und eine lebhafte Diskussion über Nachhaltigkeit auslöst.

1998 wird Dr. Angelika Zahrnt neue BUND-Vorsitzende. Hubert Weinzierl wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Mehr über die BUND-Geschichte in den 80er und 90er Jahren

Hubert Weinzierl über den Kampf gegen Atomenergie

Gerhard Thielcke über Kampagnen des BUND

1999 tourte der BUND mit einem überdimensionalen Elektrostecker durch Deutschland. Im Innern des acht Meter hohen Steckers befindet sich die Wohnung der Familie Sparwatt, die weiß, wie man den heimlichen Stromfressern den Saft abdreht.


Titel des BUNDmagazin 2/2005; Titelfoto: Sektflasche in Gießkanne kühl gestellt

Welche Ereignisse und Themen in den ersten 30 Jahren des BUND besonders prägend waren, darüber berichtet das
BUNDmagazin 2/2005

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