14 Millionen Euro hat der BUND 2010 ausgegeben. In erster Linie für den Natur- und Umweltschutz. Über 5,5 Millionen Euro wurden investiert für Naturschutzmaßnahmen, für Informationen und Aktionen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, für Fach- und Lobbyarbeit zugunsten der Natur und Umwelt.
Ehrenamtliche Gremien leisten einen erheblichen Teil der BUND-Facharbeit. Für deren Betreuung wurden 541.000 Euro ausgegeben.
Die Verwaltungskosten betrugen wie im Vorjahr nur 6,2 Prozent der Gesamtausgaben. Der BUND konzentriert seine Mittel auf seine Kernaufgaben. Auch deshalb sind Spenden bei ihm gut angelegt.
Knapp 3,4 Millionen Euro der Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen leitete der Bundesverband an die Landesverbände weiter. Dort wird das Geld satzungsgemäß für Umwelt-, Natur- und Artenschutz, für Umweltbildung, Fach- und Informationsarbeit eingesetzt.
Der BUND lässt – über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus – seinen Jahresabschluss von einer unabhängigen Wirtschaftsprüferin unter die Lupe nehmen. Die Wirtschaftsprüferin Heike Apel kontrollierte im Frühjahr 2011 die BUND-Bilanz und bestätigte sie uneingeschränkt. Zudem prüft das zuständige Berliner Finanzamt regelmäßig sehr intensiv die BUND-Finanzen. Stets ohne Beanstandungen.