Nachhaltige Entwicklung – kein Wachstum auf Kosten der Umwelt

Was heißt eigentlich "Nachhaltigkeit"? Viele Politiker schmücken ihre Reden gern mit diesem Begriff. Große Konzerne haben eigene Abteilungen eingerichtet. An "Nachhaltigkeit" kommt keiner mehr vorbei. Doch nicht alle verstehen das gleiche darunter. Dabei gibt es eine genaue Definition von "nachhaltiger Entwicklung", die auch für den BUND gilt: Sie ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen (verkürzt gemäß dem Brundtland-Bericht von 1987). Kernelemente sind die weltweite Bekämpfung der Armut und die Anerkennung der ökologischen Grenzen des Wirtschaftens. Denn die natürlichen Ressourcen und die Aufnahmekapazität der Erde für Schadstoffe sind begrenzt. Der BUND setzt sich für eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung ein.

Hände schützen Pflanze, Foto: www.istockphoto.com

Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung

Mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie hat die Bundesregierung im Jahr 2002 ein umfassendes Programm für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland mit einigen anspruchsvollen Umweltzielen und einem regelmäßigen Monitoring beschlossen. Der BUND begleitet seitdem die Strategie und ihre Weiterentwicklung. Aktuell hat das Bundeskabinett den Fortschrittsbericht 2012 beschlossen – doch Ziele und Maßnahmen sind bei weitem nicht ausreichend. Die tatsächliche Regierungspolitik steht einer nachhaltigen Entwicklung in wichtigen Bereichen entgegen. Mehr...

Nachhaltigkeitsthemen beim BUND

Nachhaltige Politik lässt sich vor allem in der Kommune mit gestalten und beeinflussen. Sie wirkt sich hier unmittelbar auf den eigenen Alltag aus. Zugleich ist der Beitrag der Städte für bundesweite umweltpolitische Ziele relevant. Ein BUND-Schwerpunkt beim Thema Nachhaltigkeit sind daher die zukunftsfähige Kommunen.

"Gut leben statt viel haben" – so lautet das wohl bekannteste Leitbild der ersten BUND-Studie "Zukunftsfähiges Deutschland". In diesem geht es um den Beitrag, den jede und jeder Einzelne leisten kann. Denn dadurch kann eine Marktmacht entstehen. Doch hierfür müssen natürlich die Rahmenbedingungen stimmen. Daher legt der BUND stets besonderes Augenmerk auf die Chancen eines nachhaltigen Konsums.

Das bisherige Wirtschaften der Industriegesellschaft hat an vielen Beispielen eindrücklich gezeigt, dass unbegrenztes Wachstum letztlich unsere (über)lebenswichtigen natürlichen Lebensgrundlagen zerstört. Der BUND liefert mit seinem Diskussionspapier "Wirtschaftswachstum oder nachhaltige Entwicklung?" einen Beitrag zur aktuellen Debatte. Mit dem Ziel, Lösungen zu finden, die dem Gebot eines nachhaltigen Wirtschaftens gerecht werden.



Deutscher lokaler Nachhaltigkeitspreis

Getrennt analysieren, gemeinsam denken – und handeln!

Broschüre "Zukunftsfähige Kommune"

Das Buch zur Krise – Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt
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