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Kommentar zur Nanoproduktdatenbank des BUND

145 Beiträge

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BUND-Chemieteam schrieb am 23.03.2016 um 09:09 Uhr
Hallo,

wir haben uns den Beipackzettel zu Ihren Augentropfen angeschaut. Die Zusammensetzung der Tropfen ist unverdächtig: Natriumhyaluronat (0,15 %), Natriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat, gereinigtes Wasser. Nanomaterialien werden nicht enthalten sein.

Viele Grüße vom BUND-Chemieteam
Canay schrieb am 21.03.2016 um 10:39 Uhr email
Hallo, ich wollte mal fragen, ob auch in meinen Augentropfen Nano ist. Ich benutze die Augentropfen von http://mcmed.de
BUND-Chemieteam schrieb am 30.09.2015 um 17:31 Uhr
Liebe Anne Klenk,

BIONIC-FINISH Eco scheint eine gute Alternative zu den sehr problematischen fluorhaltigen Membranen zu sein, die leider nach wie vor von den allermeisten Anbietern von Outdoor-Textilien verwendet werden. Lesen Sie dazu auch unsere Broschüre zu organischen Fluorverbindungen in Alltagsprodukten "Praktisch, langlebig und giftig".

Auf der Homepage des Bionik Kompetenz Netzwerks lässt sich über BIONIC-FINISH Eco nachlesen, dass es aus sternförmigen, hyperverzweigten Polymeren (sog. Dendrimeren) besteht. Diese sollen die wasserabweisende Wirkung enorm verbessern und hocheffizient sein. Durch ihre netzartige Struktur neigen sie dazu, sich selbst zu organisieren und Kristallstrukturen im Nano-Bereich aufzubauen.

Da es sich dabei um festgebundene Strukturen handelt, sehen wir keinen Anlass, Ihnen vom Kauf der Jacke abzuraten – zumal es sich um fluorcarbonfreie Funktionsbekleidung handelt. Doch natürlich bleibt immer die Frage, ob man diese Hightech-Materialien für den alltäglichen Gebrauch auch wirklich braucht.

Mehr Informationen
Einsatz von Nanomaterialien im Textilbereich

Viele Grüße vom BUND-Chemieteam
Anne Klenk schrieb am 30.09.2015 um 17:31 Uhr email
Liebes BUND Team,
auf der Suche nach Winterjacken/ Schneeanzügen für meine Tochter bin ich auf das Material BIONIC-FINISH Eco der Firma Rudolf Group gestoßen. Es wird als frei von Fluorverbindungen, Formaldehyd- und Paraffinfrei beworben. Die Firma selbst beschreibt ihr Produkt als "no inorganic nanoparicles". Das Wirkprinzip beruht wohl auf Dendrimeren.
Leider fehlt mir als Laie da der Durchblick... heisst das es handelt sich statt dessen um organische Nanoverbindungen? Sind diese unbedenklich? Oder hat das mit Nano nichts zu tun? Leider hat die Firma selbst auf meine Anfrage nicht geantwortet.
Ist diese Membran herkömmlichen vorzuziehen bzw ist sie sicher?
Vielen Dank!
BUND-Chemieteam schrieb am 30.09.2015 um 17:02 Uhr
Liebe Margit Stamm,

ich gehe davon aus, dass die Jeans kein Gesundheitsrisiko für Sie persönlich bedeutet, denn solange Nanomaterialien fest gebunden sind, entsteht kein direkter Kontakt mit ihnen.

Anders sieht es bei Produkten wie Aerosolen, Cremes und Pasten, Flüssigkeiten etc. aus. Hier können die Nanopartikel über unterschiedliche Wege aufgenommen werden:

  • Über den Mund, wenn sie mitgegessen oder versehentlich verschluckt werden (zum Beispiel in Lebensmitteln oder Zahnpasta). Über den Magen-Darm-Trakt können die Materialien dann weiter in den Blutkreislauf gelangen und von dort in Organe vordringen. Auch körpereigene Barrieren wie die Blut-Hirn- und Plazenta-Schranke bieten keinen Schutz vor den Kleinststoffen.

  • Über die Atmung, wenn beispielsweise Nano-Reinigungs- oder Imprägniersprays benutzt werden. Für Arbeiter ist die Lunge der kritischste Aufnahmepfad, da bei Herstellung und Entsorgung giftige Stäube entstehen können.

  • Über die Haut, wenn Nano-Kosmetik aufgetragen wird. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft können die meisten Nanomaterialien (Ausnahme: Fullerene) nicht durch gesunde Haut in den Körper und von dort in die Blutbahn gelangen. Allerdings ist nicht geklärt, wie sich Nanopartikel bei geschädigter Haut – beispielsweise bei Sonnenbrand oder Neurodermitis – verhalten.

Allerdings muss auch bei Produkten, die zunächst eine geringere Belastung von Verbrauchern erwarten lassen, eine Freisetzung von Nanopartikeln während der Nutzung berücksichtigt werden: Wird beispielsweise ein Tisch mit einer Nanobeschichtung lackiert, ist es üblich, den Lack im Laufe der Zeit abzuschleifen und zu erneuern. Dabei entsteht Staub, der giftig sein kann. Und auch bei Ihrer Jeans wird es zu einem gewissen Abrieb kommen, wobei die so in die Umwelt gelangenden Nanopartikel wiederum keine direkte Gefahr für Sie persönlich darstellen, sondern einfach ihr kontinuierlicher Einsatz die Umwelt zunehmend belasten. So wie heute Chemikalienrückstände in Böden, Gewässern und Luft zu finden sind, könnten dort zukünftig auch Nanomaterialien vorhanden sein.
Über Belastungswege und -mengen durch derzeit bereits erhältliche Nanoprodukte ist bisher wenig bekannt. Hier besteht dringender Forschungsbedarf, bevor die Produkte auf den Markt gelangen.

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Viele Grüße vom BUND-Chemieteam
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