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Kommentar zur Nanoproduktdatenbank des BUND

133 Beiträge

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BUND-Chemieteam schrieb am 27.07.2015 um 14:41 Uhr
Liebe Frau Wagner,

uns liegen keine Erfahrungsberichte zu diesen Produkten vor.

Nach einer kurzen Recherche im Netz würden wir Ihnen allerdings tatsächlich vom Kauf/Gebrauch der Sprays abraten. Uns ist nicht ganz klar, unter welche Kategorie die Lavylites-Produkte fallen, doch die Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten genauso wie auch die medizinischer Produkte müssen immer eindeutig gekennzeichnet sein. Das ist hier nicht der Fall. Es bleibt völlig unklar, woraus sich die Sprays zusammensetzen. Schon das ist für uns Grund genug, skeptisch zu sein.

Auf vielen Internetseiten, die Lavylites-Produkte preisen, heißt es z.B. lediglich recht kryptisch: "Bei Lavylites handelt es sich um kosmetische Produkte im feinstofflichen Bereich." Und auch die Info, dass "Wirkstoffe und Informationen (Schwingungen) u.a. aus Heilpflanzen – Mineralstoffen – Heilkristalle – kolloidalen Metalle kombiniert (werden), die sich gegenseitig unterstützen und ergänzen, so dass mehr als 3000 Wirkstoffe und Informationen aktiv enthalten sind", bringt wenig Licht ins Dunkle.

Generell gilt, dass Sie gerade bei Sprayprodukten immer genau darauf achten sollten, welche Substanzen sie enthalten. Auch wenn die Lavylites-Sprays keine Nanoteilchen enthalten (wie auf vielen Lavylites-Seiten nachzulesen ist … es soll lediglich einen "Nano-Effekt" geben), sollte der Sprühnebel nicht eingeatmet werden, denn Sprays bergen die Gefahr, dass Partikel über die Lunge in den Blutkreislauf und darüber in den gesamten Organismus zu gelangen. Dies gilt es zu vermeiden!


Viele Grüße vom BUND-Chemieteam
Petra Wagner schrieb am 24.07.2015 um 08:27 Uhr email
Guten Morgen!
Ich habe durch eine Lavylites- Beraterin verschiedene Produkte gekauft!
Wer kennt es?
Vielleicht können Sie mir ein paar
Erfahrungsberichte zukommen lassen?
Würde mich sehr freuen
BUND-Chemieteam schrieb am 15.07.2015 um 10:59 Uhr
Liebe Daniela,

das Titandioxid (Lebensmittelzusatzstoff E171) dürfte eigentlich nicht in Nano-Größe vorliegen, da es als Weißpigment eingesetzt wird. Beim hochdispersen Siliciumdioxid sind wahrscheinlich schon Anteile in Nano-Größe vorhanden – hier wird aber noch gestritten, ob die nun hauptsächlich aggregierten (zusammengelagerten) Teilchen auch so gekennzeichnet werden müssten.

Da Johanniskrauttabletten als pflanzliches Arzneimittel (und nicht als Nahrungsergänzungsmittel) gelten, müssen sie auch nicht gekennzeichnet werden. Allerdings hat ÖKOTEST vor einer Weile einmal Johanniskrautpräparate unter die Lupe genommen, eventuell hilft das bei der Auswahl:

Testbericht Pflanzliche Arzneimittel, Johanniskrautpräparate

Anders verhält sich das bei Deiner Zahnpasta, denn für Kosmetika gibt es seit Juli 2013 eine Nano-Kennzeichnungspflicht. Um mehr über Nanomaterialien in Kosmetika zu erfahren, kannst Du Dir auch unseren Flyer zu dem Thema herunterladen:

Faltblatt "Nanomaterialien in Kosmetika"

Viele Grüße vom BUND-Chemieteam
Daniela schrieb am 10.07.2015 um 17:35 Uhr email
Hallo,
ich soll Johanniskrauttabletten nehmen. Diese enthalten hochdisperses Siliciumdioxid und Titandioxid E 171. Ist das Nano? Im allgemeinen frage ich mich, ob alles was z.B. Titandioxid heißt Nano ist, da z. B. meine Bio-Zahncreme von Lavera CI 77891 (Titan(IV)-oxid) enthält. Es gibt doch Unterschiede in der Größe?!
Raphael schrieb am 05.05.2015 um 09:48 Uhr
Kürzlich habe ich "Das Spültuch" von Vileda gekauft und nach dem Kauf festgestellt, dass der Hersteller Silberchlorid (nano oder nicht ist nicht gekennzeichnet) als Konservierungsmittel angibt.
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