Nanoproduktdatenbank des BUND

Die Nutzung der Datenbank ist ganz einfach: In den einzelnen Bereichen kann mit Hilfe der Pfeile gezielt nach Herstellern, einer Produktkategorie, der Unterkategorie oder einem enthaltenen Nanomaterial gesucht werden. Diese Auswahl ermöglicht eine gezielte Suche. Wenn jedoch alle Produkte sichtbar sein sollen, müssen die Felder leer bleiben und die Suche kann ohne eine Eingabe gestartet werden.

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Kommentar zur Nanoproduktdatenbank des BUND

56 Beiträge

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Heike schrieb am 27.09.2011 um 09:51 Uhr

Als Tonererkrankte möchte ich noch auf ein weiteres Produkt hinweisen, die Emissionen aus Laserdruckern. Die Partikelgröße des Feinstaubs, bestehend u.a. aus Carbon Black und verschiedenen Schwermetallen befindet sich im Nanobereich, ist etwa genau so groß wie der Dieselruß. Ich kann keine Gebäude mit Laserdruckern mehr betreten, da sie bei mir inzwischen fast zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Der Bundesrat macht sich seit Jahren Gedanken über die Gefahr, die von diesen Geräten ausgeht (siehe auch nachfolgenden Link:

www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/vortrag_lahl_bundestagsanhoerung.pdf

Inzwischen gibt es neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die dies bestätigen. Handlungsbedarf ist hier dringend angeraten.

Das Helmholtz Zentrum hat eine Erhöhung der Herzfrequenz u.a. durch Laserdrucker durch einen Stoff, der sich Printex 90 (Carbon Black) nennt, herausgefunden.

www.helmholtz-muenchen.de/index.php

Ein Beitrag in ZDF.Umwelt:
www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1411540/ZDF-heute-in-deutschland-vom-15.08.2011

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat gerade ein Abstract veröffentlicht, indem sie feststellen, dass die Emissionen verschiedene Schwermetalle und VOC´s im Nanobereich enthalten:

pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/es201590q

Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind sehr beunruhigend. ie Geräte befinden sich inzwischen sogar in Privathaushalten. Man kann ihnen kaum noch ausweichen. Die Folgen sind noch nicht erforscht, vermutet werden schwere Erkankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Parkinson etc.

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BUND-Chemieteam schrieb am 23.09.2011 um 10:02 Uhr

Info an Alle:
Die eWall Handytasche haben wir aus der Datenbank genommen, da sich der Hersteller bei uns gemeldet hat: "...seit 2 Jahren vielfacher Wunsch von Kunden, die Bedenken geäußert haben. Daraufhin haben wir umgestellt (jetzt ohne Nanotechnologie)..."
Ihr BUND-Chemieteam

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Barbara schrieb am 15.09.2011 um 11:26 Uhr

Zu MEDIVEN Kompressionsstrümpfen möchte ich zwei Zitate aus meiner Korrespondenz mit der Firma Medi hier als Warnung einstellen:
1. "Der textile Faden enthält einen anorganischen antibakteriellen Wirkstoff, es handelt sich dabei um Silber. Diese werden bei der Fadenherstellung eingelagert. Die Metallionen werden bei der Anwendung im Textil langsam freigesetzt und bieten einen langlebigen und unmittelbaren Schutz gegen mikrobielle Kontaminationen. So wird die Entwicklung von Bakterien auf der textilen Fläche verhindert."
2. (auf meine Nachfrage bzgl. der Größe der Silberpartikel) "Aus produktrechtlichen Gründen können wir Ihnen keine genauen Partikelgrößen nennen, jedoch beläuft sich die Silberauflage auf geringe 3%."
Da die Firma Medi die Verwendung von Nanopartikeln nicht zugibt, können die MEDIVEN Kompressionsstrümpfe nicht in die Nanodatenbank aufgenommen werden. Ich habe allerdings beschlossen, in Zukunft Kompressionsstrümpfe einer anderen Firma zu tragen.

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BUND-Chemieteam schrieb am 12.09.2011 um 14:00 Uhr

Liebe Verena,

der Hersteller von Dr. Wolffs`s Biorepair Zahncreme hat zu unserer Anfrage folgendermaßen Stellung genommen:

"Biorepair Zahnpaste enthält keine Nano-Partikel. Vielmehr ist der Wirkstoff, den wir in BioRepair Zahnpaste einsetzen, ein biomimetisches Apatit im Mikrometer-Maßstab. Diese Größe des Wirkstoffes wird von unserem Lieferanten im Rahmen der Spezifikation in jeder Charge überprüft. Die Größe des Wirkstoffes liegt zwischen 0,5-1,0 µm und damit deutlich größer als die zur Zeit diskutierte Größenordnung von "Nano-Partikeln" < 0,1µm.

Wenn wir von nanokleinen Defekten sprechen, so wollen wir darauf hinweisen, dass die ersten initialen Defekte an der Zahnschmelzoberfläche durch die Zahnpaste remineralisiert werden. Entsprechende klinische in-vitro Versuche haben wir auf dem diesjährigen Kongress International Association of Dental Research in San Diego vorgestellt.

Eine Sicherheitsbewertung für das gesamte Produkt liegt selbstverständlich vor, allerdings entfällt eine Riskobewertung von "Nano-Partikeln", da diese in der Rezeptur nicht enthalten sind."

Ihr BUND-Chemieteam

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BUND-Chemieteam schrieb am 06.09.2011 um 13:36 Uhr

Noch ein weiterer Rückzug aus der Nanotechnologie: Laut Henkel wird in dem Produkt Sidolin NanoProtect kein Nanomaterial mehr verwendet und der Produktname wurde geändert. Wir haben daher Sidolin aus der Datenbank entfernt.
Ihr BUND-Chemieteam

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