Sie befinden sich hier:

Für eine nachhaltige Landwirtschaft

Für mehr flächendeckenden Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft brauchen wir viele Bäuerinnen und Bauern, auf deren Wiesen und Äckern möglichst viele verschiedene Tiere leben und viele unterschiedliche Pflanzen wachsen.

Denn nur der Anbau ganz verschiedener Feldfrüchte wie Kartoffeln, Rüben und Getreide – statt riesiger Monokulturen –, viele Hecken und Wälder, breite Ackerrandstreifen und viele kleine Schutzbiotope für Wildtiere garantieren uns ein stabiles Ökosystem sowie gesunde Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Artenvielfalt und Klimaschutz.

Kuh auf Alm, Schafe auf Wiese, Schwein auf Wiese, Fotos: www.pixelio.de, www.sxc.hu, www.bauer-etzel.de


Doch Bauern, die eine solch umweltfreundliche Landwirtschaft betreiben, bekommen weder von der Lebensmittelindustrie noch vom Staat oder der EU eine angemessene Gegenleistung für ihre wertvolle Arbeit.

Der BUND setzt sich daher dafür ein, dass Bäuerinnen und Bauern je nach ihrer Leistung für Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutz angemessene Preise für ihre Produkte und staatliche Förderung erhalten. Denn es kostet uns langfristig die Lebensgrundlage, wenn es weiterhin lukrativer ist, Gewässer mit Nitrat, Lebensmittel und Böden mit Pestiziden zu belasten – statt etwa auf Ökolandbau umzusteigen und artenreiche Bergregionen zu bewirtschaften.

Rundherum gut informiert

Agrarsubventionen neu verteilen: Naturschutz und Arbeitsplätze fördern

Traktor, der 50€-Scheine umpflügt. Fotos: CC BY SA southgeist (Landschaft u. Traktor), oldschoolman.de (Geldbündel). Montage: BUND

Der BUND und andere Verbände fordern Agrarministerin Ilse Aigner auf, die Reform der europäischen Agrarpolitik und eine Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen nicht zu blockieren. Die Industrialisierung der Landwirtschaft muss gestoppt werden. Stattdessen sollten ökologische bäuerliche Betriebe zum Leitbild der Politik werden.

Mehr... 

BUND fordert Kennzeichnung auch für Eier-Produkte

Drei blau gefärbte Eier in Eierbechern, Foto: www.JenaFoto24.de / www.pixelio.de

Der BUND fordert eine EU-weite Kennzeichnung der Eier-Herkunft auch bei Produkten wie Nudeln und Gebäck. Nach der 2004 eingeführten Kennzeichnung von Schalen-Eiern stammen die inzwischen zu mehr als 80 Prozent aus Freiland-, Boden- oder ökologischer Haltung – in Fertigprodukten verarbeitete Eier dagegen immer noch überwiegend aus Käfighaltung.

Mehr…

Genkartoffel Amflora: Zulassung gefährdet die Gesundheit

Kartoffeln, Foto: Peter Kirchhoff / www.pixelio.de

Der BUND hat die Zulassung der Gentech-Kartoffel Amflora der Firma BASF durch die Brüsseler EU-Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die Amflora für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger ein "politischer Kniefall vor der BASF".

Mehr…

Umfrage: Mehrheit gegen subventionierte Milchseen

Zwei Kälber auf der Weide, Foto: Chiemgauer Naturfleisch

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist gegen Subventionen zur Stabilisierung der Milchpreise. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von BUND und Bund deutscher Milchviehhalter (BDM). Um in Not geratenen bäuerlichen Betrieben zu helfen, halten 56 Prozent der Bevölkerung eine Senkung der Milchmenge für sinnvoll. Mehr...

"Ohne Gentechnik"-Siegel: Handel muss Blockade aufgeben

Grünes, karoförmiges Siegel mit weißem Schriftzug "Ohne Gentechnik" und symbolischer dreiblättriger Pflanze darunter. Bild: BMELV

Der BUND begrüßt das von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle "Ohne Gentechnik"- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das neue einheitliche Siegel steigert die Wiedererkennbarkeit und erhöht den Druck auf Hersteller und Händler, die Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Mehr…



Direkt zur Online-Spende
Foto: eyewire / fotolia.com

BUND-Agrar-Spot

Gefördert von der EU   
Großansicht und mehr...

Suche

Metanavigation: