Doch Bauern, die eine solch umweltfreundliche Landwirtschaft betreiben, bekommen weder von der Lebensmittelindustrie noch vom Staat oder der EU eine angemessene Gegenleistung für ihre wertvolle Arbeit.
Der BUND setzt sich daher dafür ein, dass Bäuerinnen und Bauern je nach ihrer Leistung für Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutz angemessene Preise für ihre Produkte und staatliche Förderung erhalten. Denn es kostet uns langfristig die Lebensgrundlage, wenn es weiterhin lukrativer ist, Gewässer mit Nitrat, Lebensmittel und Böden mit Pestiziden zu belasten – statt etwa auf Ökolandbau umzusteigen und artenreiche Bergregionen zu bewirtschaften.
Rundherum gut informiert
- Auf unseren Internetseiten erfahren Sie, warum immer mehr "Energie vom Acker" aus Sicht des BUND eine Entwicklung in die falsche Richtung ist.
- Mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft – der BUND stellt vor, wie das funktionieren kann.
- Und er schlägt vor, wie Subventionen umgelenkt werden müssen, damit Artenvielfalt in der Landwirtschaft belohnt und Überproduktion abgeschafft wird.
Agrarsubventionen neu verteilen: Naturschutz und Arbeitsplätze fördern
Der BUND und andere Verbände fordern Agrarministerin Ilse Aigner auf, die Reform der europäischen Agrarpolitik und eine Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen nicht zu blockieren. Die Industrialisierung der Landwirtschaft muss gestoppt werden. Stattdessen sollten ökologische bäuerliche Betriebe zum Leitbild der Politik werden.
BUND fordert Kennzeichnung auch für Eier-Produkte
Der BUND fordert eine EU-weite Kennzeichnung der Eier-Herkunft auch bei Produkten wie Nudeln und Gebäck. Nach der 2004 eingeführten Kennzeichnung von Schalen-Eiern stammen die inzwischen zu mehr als 80 Prozent aus Freiland-, Boden- oder ökologischer Haltung – in Fertigprodukten verarbeitete Eier dagegen immer noch überwiegend aus Käfighaltung.
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Genkartoffel Amflora: Zulassung gefährdet die Gesundheit
Der BUND hat die Zulassung der Gentech-Kartoffel Amflora der Firma BASF durch die Brüsseler EU-Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die Amflora für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger ein "politischer Kniefall vor der BASF".
Umfrage: Mehrheit gegen subventionierte Milchseen
Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist gegen Subventionen zur Stabilisierung der Milchpreise. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von BUND und Bund deutscher Milchviehhalter (BDM). Um in Not geratenen bäuerlichen Betrieben zu helfen, halten 56 Prozent der Bevölkerung eine Senkung der Milchmenge für sinnvoll. Mehr...












